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"Königin der Kriegstreiber" – Tulsi Gabbard antwortet auf Hillary Clintons Vorwürfe

Die demokratische US-Abgeordnete Tulsi Gabbard beschuldigte Hillary Clinton, hinter einer "konzertierten Kampagne" zu stecken, um ihren Ruf zu zerstören. Gabbard forderte Clinton auf, an den Vorwahlen zur Präsidentschaftswahl 2020 teilzunehmen, statt sich zu verstecken.
"Königin der Kriegstreiber" – Tulsi Gabbard antwortet auf Hillary Clintons VorwürfeQuelle: Reuters © Reuters / Scott Morgan

Die Kongressabgeordnete Tulsi Gabbard (Hawaii) hat Hillary Clinton beschuldigt, hinter einer "konzertierten Kampagne" zu stehen, um ihren Ruf zu zerstören, und sie aufgefordert, das Versteckspiel zu beenden und offen an den Vorwahlen für die Präsidentschaftswahlen 2020 teilzunehmen.

Zuvor hatte die ehemalige US-Außenministerin die gewagte These in Umlauf gebracht, dass Russen die Kongressabgeordnete Gabbard als Kandidatin 2020 aufbauen. Außerdem behauptete Clinton, dass die Kandidatin der Grünen von 2016, Jill Stein, ebenfalls ein russischer Trumpf sei.

Gabbard wiederum warf Clinton vor, bewusst ihren Ruf diskreditieren zu wollen, und nannte sie "Königin der Kriegstreiber".

Großartig! Danke, Hillary Clinton", twitterte Gabbard am Freitagnachmittag. "Sie, die Königin der Kriegstreiber, Verkörperung der Korruption und Verkörperung der Fäulnis, die die Demokratische Partei so lange krank gemacht hat, sind endlich hinter dem Vorhang hervorgekommen."


Seit dem Tag, an dem ich meine Kandidatur ankündigte, hat es eine konzertierte Kampagne gegeben, um meinen Ruf zu zerstören. Wir fragten uns, wer dahintersteckt und warum. Jetzt wissen wir es – es waren immer Sie, durch Ihre Stellvertreter und mächtigen Verbündeten in den Konzernmedien und der Kriegsmaschine, die Angst vor der Bedrohung haben, die ich darstelle", fügte Gabbard hinzu.

In einem Interview hatte Clinton behauptet, dass Moskau sich um jemanden gekümmert habe, der derzeit am Wahlkampf der Demokratischen Partei beteiligt ist.

Sie ist die Favoritin der Russen, sie haben viele Websites und Bots und andere Möglichkeiten, sie zu unterstützen", meinte Clinton.

Die Vorwahlkandidatin für die Präsidentschaftswahl 2020 reagierte schnell auf die Vorwürfe und sagte, dass es Clinton war, die hinter der Schmutzkampagne stand, die am ersten Tag nach Gabbards Kandidatur begann.

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Gabbard bemerkte auch, dass Clinton und die Kampagne für Menschenrechte, die Clinton während der Wahlen unterstützte, "Verschwörungstheorien verbreiten, um ihr Scheitern zu rechtfertigen", anstatt die wahren Ursachen für die Niederlage der Präsidentschaftskandidatin Clinton zu bedenken.

Sie fügte hinzu, diese Vorwahl sei eine zwischen ihr und Clinton, und forderte die frühere Außenministerin und First Lady heraus:

Verstecken Sie sich nicht feige hinter Ihren Stellvertretern. Nehmen Sie direkt am Rennen teil.

Während der Kampagne 2016 trat Gabbard als stellvertretende Vorsitzende des Demokratischen Nationalkomitees zurück (DNC), nachdem sie Bernie Sanders als Präsidentschaftskandidaten der Partei unterstützt hatte.

Clinton hingegen stach Sanders aus, hauptsächlich wegen der Unterstützung durch nicht rechenschaftspflichtige "Superdelegierte". Später stellte sich heraus, dass ihre Kampagne das DNC vollständig übernommen hatte – worauf Gabbard mit der "Fäulnis, die die die Demokratische Partei so lange krank gemacht hat", angespielt haben könnte.

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