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Neuer Rekord in den USA: 43 Prozent der Hochschulstudenten kiffen

Neuer Rekord in den USA: 43 Prozent der Hochschulstudenten kiffen
Symbolbild: "Marijuana Rally" Ottawa, Kanada, 20. April 2018.
Eine neue Studie in den USA zeigt, dass der Marihuana-Konsum unter Hochschulstudenten auf den höchsten Stand seit 35 Jahren gestiegen ist. Der Drogenkonsum unter Studenten erhöht die Zahl der Studienabbrecher und das Risiko psychischer Erkrankungen.

Die Studie wurde von der US-Universität Massachusettes durchgeführt. An der Studie nahmen 1.400 Personen zwischen 19 und 22 Jahren teil. 900 davon waren Vollzeitstudenten. Ein Viertel der befragten Vollzeit-Studenten gab an, in den vergangenen 30 Tagen mindestens einmal Marihuana geraucht zu haben.

Der Konsum von Heroin und anderen opiathaltigen Substanzen hat in den USA epidemische Ausmaße erreicht - nicht zuletzt aufgrund des Wirkens der Pharmalobby.

Binnen der letzten zwölf Monate gaben 43 Prozent zu, die Droge konsumiert zu haben. Allein 1983 lag dieser Wert mit 45 Prozent höher. In Form einer E-Zigarette nahmen 10,9 Prozent Marihuana in den letzten 30 Tagen zu sich. 

Der Studienleiter John Schulenberg: 

Diese Verdoppelung der Vaporisation von Marihuana unter College-Studenten ist einer der größten proportionalen Anstiege von einem Jahr, die wir unter der Vielzahl von Substanzen gesehen haben, die wir seit Beginn der Studie vor über 40 Jahren messen. 

Der tägliche Marihuana-Konsum bei Nichtstudenten liegt bei 11,1 Prozent. Im Bezug auf den Drogenkonsum unter den Studenten sagte Schulenberg, dieser sei oft der Grund für schlechte akademische Leistungen und den Abbruch des Studiums. Der frühe Konsum unter Heranwachsenden kann das Kurzzeitgedächtnis und die Aufmerksamkeitsfähigkeit beeinträchtigen sowie zu psychosomatischen Störungen führen. 

Ob Mariuhana als Einstiegsdroge zu sehen ist, ist strittig. Täglich sterben in den Vereinigten Staaten 130 Menschen durch eine Überdosis an Opioiden. 

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