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"Einschüchterungsversuch gegen wehrlose Staaten": US-Marine demonstriert Stärke

"Einschüchterungsversuch gegen wehrlose Staaten": US-Marine demonstriert Stärke
Der jüngst vorgeführte "Elefantenmarsch" von Hubschraubern des US Marine Corps und Osprey Kipprotoren soll eine beeindruckende Demonstration der US-Luftmacht sein, die laut Militärexperten aber wohl nur kleinere Länder ohne Luftabwehr einschüchtern wird.

In der groß angelegten Show, die die United States Marine Corps (USMC) eine "dynamische Demonstration der Stärke" nannte, zeigten sie in der vergangenen Woche Wandelflugzeuge der Marine Aircraft Group 16 in Miramar, Kalifornien.

Bevor sie abhoben, sollten zwei Dutzend MV-22B Osprey Kipprotoren und 16 Hubschrauber vom Typ CH-53E Super Stallion in einer "Elefantenmarsch"-Formation auf dem Boden imponieren.

Der Super Stallion ist die moderne Version des in den 1960er Jahren von Sikorsky entwickelten Schwerlasthubschraubers, den die US-Marine zum Heben von Artilleriegeschützen und leichten gepanzerten Fahrzeugen einsetzt.

Die MV-22 hingegen wurde von Bell (heute Bell-Boeing) als Besonderheit entwickelt: ein Kipprotorflugzeug, das wie ein Helikopter startet und landet, aber wie ein Flugzeug fliegt.

Dazu Michail Khodarenok, Militärexperte und pensionierter Oberst der russischen Luftwaffe:

Die USA haben das größte und technisch am besten ausgestattete Marine-Korps der Welt.

"Einschüchterungsversuch gegen wehrlose Staaten": US-Marine demonstriert Stärke

Die US-Marine benötigt diese Schwergutfrachter unter anderem, weil ihre Angriffsschiffe im Grunde genommen kleine Träger sind und nicht zu nahe an die feindlichen Ufer kommen können, ohne sich einem tödlichen Feuer auszusetzen, erklärte Khodarenok gegenüber RT.

So futuristisch er auch sein mag, hat der Osprey jedoch in Sachen Sicherheit eine eher schwierige Entwicklung. Seit seinem Erstflug im Jahr 1989 wurden bei Unfällen und Abstürzen ein Dutzend Rümpfe zerstört, was insgesamt 42 Todesopfer forderte. Der tödlichste Unfall ereignete sich während eines Trainingsfluges in Arizona im Jahr 2000, bei dem 19 Marines getötet wurden.

Eingesetzt wurden die Ospreys bisher im Irak, zu Übungen in Mali, in Afghanistan und Libyen, stationiert sind sie zudem unter anderem in Japan und in Europa im RAF Mildenhall in Großbritannien.

Während der "Elefantenmarsch" beeindruckend aussehen sollte, stellte Khodarenok fest, dass insgesamt 40 Flugzeuge viel, aber noch immer keine Armada seien. Die Demonstration sei ein "klares Beispiel für die Fähigkeiten des US Marine Corps, die darauf abzielen, vor allem relativ kleine Länder mit einer 'falschen' Politik abzuschrecken und einzuschüchtern", so der Militärexperte.

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