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Trump setzt mexikanischer Regierung Ultimatum und droht mit kompletter Grenzschließung

Trump setzt mexikanischer Regierung Ultimatum und droht mit kompletter Grenzschließung
U.S. Customs and Border Protection (CBP) an der Grenze zu Mexiko, USA, Ciudad Juárez, 31. März 2019.
US-Präsident Donald Trump hat Mexiko ein Ultimatum gesetzt, jede illegale Migration in die USA zu unterbinden. Sollte die mexikanische Regierung das Problem nicht sofort beseitigen, werde Trump in dieser Woche die gesamte Grenze, oder Teile davon, schließen lassen.

Die Grenze zwischen den USA und Mexiko ist 3.200 Kilometer lang. Im Februar griffen Grenzbeamte der USA 76.000 Migranten ohne Papiere an der Grenze auf. Der Großteil der Flüchtlinge stammt aus Guatemala, El Salvador und Honduras. 

Am Freitag drohte der US-Präsident der mexikanischen Regierung auf Twitter: 

Falls Mexiko nicht sofort jede illegale Migration in die USA über unsere südliche Grenze stoppt, werde ich die Grenze oder große Teile der Grenze nächste Woche schließen. 

Die Aufnahmekapazitäten der USA seien erschöpft. Trump könnte diese Woche die Drohung ernst werden lassen. Sein Stabschef Mick Mulvaney bestätigte dies. 

Der mexikanische Außenminister, Marcelo Ebrard, zeigte sich von Trumps Drohungen unbeirrt: 

Mexiko handelt nicht auf der Grundlage von Drohungen. Wir sind großartige Nachbarn. Dafür sprechen auch die 1,5 Millionen US-Bürger, die unser Land zu ihrem Zuhause gemacht haben, die größte Gruppe diesen Ursprungs außerhalb der USA. Für sie sind wir auch die besten Nachbarn, die man sich wünschen kann. 

Das Innenministerium Mexikos wird dennoch die Grenzkontrollen im Süden verschärfen. Die mexikanische Regierung verweist darauf, dass nicht Mexiko das Problem sei, sondern andere Länder. Eine Grenzschließung nach Mexiko hätte weitreichende Folgen. Die Grenze zwischen Mexiko und den USA gilt als eine der höchst frequentierten Grenzen. Es ist nicht absehbar, wie hoch die wirtschaftlichen Folgen für beide Länder wären. Neben den illegalen Grenzübertritten in die USA kritisiert Trump den Handelsüberschuss Mexikos gegenüber den Vereinigten Staaten. 

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