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Nach Studien-Stopp bei Johnson & Johnson: Weiterer US-Pharmakonzern pausiert Corona-Therapie-Tests

Nach Studien-Stopp bei Johnson & Johnson: Weiterer US-Pharmakonzern pausiert Corona-Therapie-Tests
Nach Studien-Stopp bei Johnson & Johnson: Weiterer US-Pharmakonzern pausiert Corona-Therapie-Tests.
Am Dienstag hat der US-Pharmaziehersteller Eli Lilly die Erprobung seiner Antikörpertherapie zur Behandlung von COVID-19-Erkrankungen vorläufig ausgesetzt. Dies ist bereits die zweite Corona-Studie, die in den USA seit Beginn dieser Woche unterbrochen wurde.

Das Unternehmen bestätigte gegenüber der Zeitung Associated Press, dass die Tests aus Sicherheitsbedenken pausiert wurden, ohne die genaue Ursache näher zu präzisieren. Das US-amerikanische Nationale Institut für Allergien und Infektionskrankheiten (NIAID), das die Testreihe finanziert und den Beschluss über deren vorübergehende Aussetzung fasste, äußerte sich zunächst nicht zu dieser Entscheidung. Erst am Montag hatte bereits der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson seine klinischen Tests für einen Corona-Impfstoff wegen der Erkrankung eines Probanden unterbrochen. Nähere Angaben dazu lagen ebenfalls nicht vor.

Nach der Erkrankung eines Probanden setzte der Pharmakonzern Johnson & Johnson seine Impfstoff-Studie vorläufig aus.

Bei der experimentellen Antikörpertherapie zur Behandlung von COVID-19 wurde ein neutralisierender Cocktail aus Antikörpern getestet, der von Eli Lilly gemeinsam mit der kanadischen Firma AbCellera entwickelt wurde. Ein ähnliches Verfahren wurde bei einem Präparat der Biotechfirma Regeneron angewandt, mit dem US-Präsident Donald Trump behandelt wurde. In beiden Fällen wurde auch das antivirale Medikament Remdesivir eingesetzt, das in den USA in einem Schnellverfahren als Notfallbehandlung zugelassen wurde. Anders als bei Trump basiert das Präparat von Eli Lilly auf einem anstatt zwei verschiedenen Antikörpertypen.

Die Testreihe der Antikörpertherapie von Eli Lilly unter dem Namen ACTIV-13 begann im August. Im Rahmen der Studie wurde allen Probanden Remdesivir zusammen mit dem experimentellen Antikörpercocktail beziehungsweise einem Placebo verabreicht. An der Studie sollen insgesamt 10.000 Probanden aus den USA, Dänemark und Singapur teilnehmen, die in Krankenhäusern mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion behandelt werden.

Nach seiner COVID-19-Erkrankung lobte Trump die Behandlung mit Antikörper-Mitteln als ein Heilmittel und ein Wunder. Er setzte sich für eine gleichwertige Therapie für alle US-Amerikaner ein und versprach, diese für seine Landsleute kostenlos zugänglich zu machen. Der Staatschef behauptete zudem, er wolle den raschen Einsatz der Arzneien durch einen außerordentlichen Erlass ermöglichen.

Während die klinischen Tests der Präparate von Eli Lilly und Regeneron noch nicht abgeschlossen sind, haben die beiden Firmen bei der US-amerikanischen Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA) den Antrag gestellt, deren Anwendung für Notfallsituationen zuzulassen.

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