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"Das Trampolin funktioniert": Elon Musk spielt auf Insider-Witz von Roskosmos-Chef an

"Das Trampolin funktioniert": Elon Musk spielt auf Insider-Witz von Roskosmos-Chef an
"Das Trampolin funktioniert": Elon Musk würdigt sechs Jahre alten Witz von Roskosmos-Chef
Als Reaktion auf die US-Sanktionen schlug Dmitri Rogosin, heutiger Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, den USA im Jahr 2014 scherzhaft vor, ihre Astronauten künftig mithilfe eines Trampolins zur ISS zu befördern. Der Witz wurde jüngst wieder populär.

Am Samstag haben SpaceX-Gründer Elon Musk und NASA-Chef Jim Bridenstine nach dem erfolgreichen Start einer bemannten SpaceX-Raumfahrtmission zur Internationalen Raumstation eine gemeinsame Pressekonferenz abgehalten. Dabei wurden sie unter anderem über die Reaktion russischer Roskosmos-Kollegen gefragt, die innerhalb des letzten Jahrzehnts ein Monopol auf die Beförderung von US-Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS mit russischen Sojus-Raketen hatten. 

Während Bridenstine Glückwünsche aus Russland und Moskaus Hoffnung auf die Fortsetzung der russisch-amerikanischen Zusammenarbeit im Weltall erwähnte, fügte Musk lachend hinzu:

Das Trampolin funktioniert.

Dabei präzisierte er, dass es sich dabei um einen "internen Witz" handelt. Bridenstine erwiderte: "Ich weiß."

Nach dem Andocken der "Crew Dragon"-Raumkapsel mit zwei Astronauten an die ISS meldete sich auch Rogosin selbst zurück. Auf Twitter gratulierte er Bridenstine für den erfolgreichen Start der Mission und bat ihn, Elon Musk seine herzlichen Grüße zu übermitteln. Nebenbei merkte er an, dass ihm der Witz des SpaceX-Chefs gefallen habe.

In einem Kommentar zu einem anderen Tweet erläuterte Rogosin zudem, dass seine Behauptung von 2014 eigentlich kein Scherz gewesen sei - er hatte damals angesichts möglicher US-Sanktionen erklärt, wenn Washington nicht mehr in der Raumfahrt mit Russland kooperieren wolle, müssten die Amerikaner eben künftig "mit dem Trampolin" zur ISS starten. Zur Erläuterung seines damaligen Kommentars sagte Rogosin nun wörtlich:

Im Jahr 2014 bestand eine reale Bedrohung, dass Sanktionen gegen unsere Raumfahrtindustrie eingeführt werden könnten. Ich habe sie auf diese Weise gewarnt. Das hat funktioniert. Unsererseits war dies kein Witz, sondern eine echte Drohung. Und sie wurde gehört.  

Rogosins Grüße scheinen bei Musk schnell angekommen zu sein. Innerhalb weniger Stunden twitterte er zurück – und zwar auf Russisch:

Danke, Sir, haha. Wir hoffen auf eine gegenseitig vorteilhafte und florierende langfristige Zusammenarbeit.

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