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Donald Trump flüchtet wegen Protesten am Weißen Haus zeitweise in den Bunker

Donald Trump flüchtet wegen Protesten am Weißen Haus zeitweise in den Bunker
Donald Trump flüchtet wegen Protesten am Weißen Haus zeitweise in den Bunker
Am Freitag erreichten die Ausschreitungen nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd den Regierungssitz des US-Präsidenten in Washington. Um auf Nummer sicher zu gehen, brachte der Secret Service Trump daraufhin für knapp eine Stunde in einen unterirdischen Bunker.

Demonstranten haben sich am Freitagabend vor dem Weißen Haus versammelt, einige von ihnen stießen Barrikaden um, warfen Flaschen und Steine. Indessen beschlossen die Sicherheitskräfte der US-Regierungszentrale, Donald Trump zusammen mit seiner Ehefrau Melania und ihrem gemeinsamen Sohn Barron in den unterirdischen Schutzraum zu bringen, berichtete die New York Times. Nach knapp einer Stunde konnten Trump und seine Familienangehörigen den Bunker wieder verlassen.

In der Regel ist der Schutzraum für außergewöhnliche Gefahrensituationen wie etwa Terroranschläge vorgesehen, bei denen der US-Präsident einer größeren Bedrohung ausgesetzt sein könnte. Solche Notfälle kommen allerdings nur sehr selten vor. Während der Terroranschläge am 11. September 2001 wurden beispielsweise der damalige Vizepräsident Dick Cheney und weitere hochrangige Regierungsmitglieder in Sicherheit gebracht. Der damalige Präsident George W. Bush hielt sich in Florida auf.

Trump meldete sich am Samstag, einen Tag nach seinem kurzzeitigen Bunker-Aufenthalt, mit einer Serie von Tweets zu Wort. Darin lobte er mit Blick auf die Proteste am Vorabend die Arbeit des Secret Service. Er schrieb:

Sie waren nicht nur total professionell, sondern auch sehr cool. Ich war drinnen, beobachtete jede Bewegung und hätte mich nicht sicherer fühlen können.

In einem weiteren Tweet kritisierte Trump, dass die Ausschreitungen am Weißen Haus "mit dem Andenken an George Floyd wenig zu tun" hätten und dem einzigen Ziel dienten, "Ärger zu machen". 

Auch am Wochenende versammelten sich Demonstranten erneut vor dem Weißen Haus. Sicherheitskräfte hielten sie jedoch auf Abstand und drängten sie frühzeitig zurück.

Seit Tagen kommt es in vielen US-Städten zu Demonstrationen gegen Polizeigewalt und Ungerechtigkeit gegenüber Menschen mit schwarzer Hautfarbe. Auslöser der Proteste ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd nach einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota.

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(rt/dpa)

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