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Mindestens 40 Tote bei Angriff auf Moscheen in Neuseeland – Australiens Premier spricht von Terror

Mindestens 40 Tote bei Angriff auf Moscheen in Neuseeland – Australiens Premier spricht von Terror
Mindestens 40 Tote bei Angriff auf Moscheen in Neuseeland – Australiens Premier spricht von Terror
Bei dem mutmaßlichen Terror-Angriff auf Moscheen in der neuseeländischen Stadt Christchurch sind am Freitag mindestens 40 Menschen getötet worden. Dies teilte Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern mit.

Nach Augenzeugenberichten begann das Drama gegen 13.45 Uhr (1.45 Uhr MEZ). Ein bewaffneter Mann drang in eine Moschee in der Innenstadt ein, wo sich zur Mittagsstunde mehr als 300 Menschen zum Freitagsgebet versammelt hatten, und schoss mit einer Schnellfeuerwaffe um sich. Zeugen zufolge handelt es sich bei dem Täter um einen weißen Mann, der Helm und kugelsichere Weste trug. Später fielen auch noch in einer anderen Moschee Schüsse. Die Lage war auch Stunden nach den ersten Schüssen noch unklar.

Nach Angaben der Polizei hat es im Zusammenhang mit den Angriffen bisher vier Festnahmen gegeben. Polizeisprecher Mike Bush bestätigte am Freitag, dass drei verdächtige Männer und eine Frau festgenommen worden seien. Zur aktuellen Lage sagte er: "Lassen Sie uns nicht so tun, als ob es keine Gefahr mehr gibt." 

Australiens Premierminister Scott Morrison stufte die Angriffe als Terrorakt ein. An der Attacke sei ein Australier beteiligt gewesen. Wörtlich sagte Morrison am Freitag: "Wir verurteilen diese Attacke, die von einem rechtsextremistischen gewalttätigen Terroristen begangen wurde, aufs Schärfste."

Für den Pazifikstaat ist der brutale Angriff eine der schlimmsten Gewalttaten der jüngeren Geschichte. Premierministerin Jacinda Ardern sprach von einer von Neuseelands "dunkelsten Stunden". Aus Sorge vor weiteren Attacken riegelte die Polizei Schulen und andere öffentliche Gebäude stundenlang ab. An die Bevölkerung - insbesondere an Muslime - appellierte sie, zuhause zu bleiben: "Unter keinen Umständen sollte irgendjemand im Land jetzt zu einer Moschee gehen." Die Sperrung wurde erst am Abend (Ortszeit) wieder aufgehoben.

In Neuseeland ist nur eine kleine Minderheit der Bevölkerung muslimischen Glaubens. Insgesamt gibt es dort etwa 50.000 Muslime, viele davon Einwanderer aus Staaten wie Pakistan oder Bangladesch. Größte Religionsgruppe in Neuseeland ist das Christentum. Die Stadt Christchurch hat 350.000 Einwohner und liegt auf der Südinsel des Pazifikstaats. (dpa)

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