icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Ausstellung über Nazi-Design in den Niederlanden stößt auf Kritik

Ausstellung über Nazi-Design in den Niederlanden stößt auf Kritik
Ausstellung über Nazi-Design in den Niederlanden stößt auf Kritik
Eine geplante Ausstellung über das "Design des Dritten Reiches" in den Niederlanden ist auf Kritik gestoßen. Der Bund der niederländischen Antifaschisten (AFVN) kritisierte die vom Design Museum der Stadt Den Bosch angekündigte Ausstellung als "provozierend". In einer Erklärung vom Samstag verlangte sie ein Eingreifen der Stadtverwaltung gegen die Ausstellung.

Das Design Museum (bis 2018 Städtisches Museum) in Den Bosch (Herzogenbusch) plant vom 14. September 2019 bis 20. Januar 2020 eine Ausstellung über Kunst und Design im Dritten Reich. Nach Angaben von Museumsdirektor Timo De Rijk sollen dabei neben bildender Kunst auch Design-Exponate gezeigt werden – vom Volkswagen über Möbel, Werbeplakate und die Optik von Massenaufmärschen bis hin zum Hakenkreuz. "Es war pure Verführung", sagte De Rijk einem Bericht der niederländischen Nachrichtenagentur ANP zufolge.

Die Ausstellung werde "wesentliche Exponate" aus großen deutschen Museen zeigen, teilte das Museum auf seiner Webseite mit. Dazu gehörten das Deutsche Historische Museum in Berlin und das Institut für Zeitgeschichte in München. "Eine solche Ausstellung ist dort (in Deutschland) noch nicht wirklich möglich", sagte De Rijk laut ANP. Ziel der Ausstellung sei es, zu zeigen, was Design und Kunst auch im schlechten Sinne leisten könnten.

Die Direktorin des Informations- und Dokumentationszentrums Israel in Den Haag, Hanna Luden, äußerte sich zurückhaltend zu dem Ausstellungsvorhaben. Es sei grundsätzlich gut, zu erklären, wie Propaganda Menschen manipulieren könne. Eine derartige Ausstellung sei aber "ein Drahtseilakt". (dpa)

Mehr zum ThemaTschechien: Hitler-Tassen nicht gesetzwidrig, Polizei stellt Ermittlungen ein

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen