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Ebola-Patienten im Kongo nach Klinik-Angriff auf der Flucht
Nach ihrer Flucht aus einem brennenden Ebola-Behandlungszentrum im Kongo sind mehrere Patienten noch nicht wieder zurückgekehrt. Die Klinik im ostkongolesischen Beni sei am Donnerstag von Demonstranten angegriffen worden, die gegen die Verzögerung ihrer Stimmenabgabe zur Präsidentenwahl protestierten, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Die wütende Menge habe das Behandlungszentrum geplündert und teils in Brand gesteckt.

Daraufhin seien 21 Patienten geflüchtet, die auf die Ergebnisse ihres Ebola-Tests warteten. Elf seien bis zur Nacht zurückgekommen, erklärte das Ministerium. "Obwohl diese Patienten immer noch von dem Vorfall am Morgen traumatisiert sind, kehrten sie zurück, weil sie begreifen, dass eine schnelle und adäquate Versorgung ihre Überlebenschance erhöht, sollte sich herausstellen, dass sie mit dem Ebola-Virus infiziert sind." Weil das Gebäude stark beschädigt wurde, seien alle Patienten in ein anderes Behandlungszentrum verlegt worden. (dpa)
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