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"Jahrelange Arbeit kaputt gemacht": Café in Melbourne beklagt Rufschädigung durch Examensaufgabe

"Jahrelange Arbeit kaputt gemacht": Café in Melbourne beklagt Rufschädigung durch Examensaufgabe
"Jahrelange Arbeit kaputt gemacht": Café in Melbourne fällt Schulaufgabe zum Opfer (Symbolbild)
In Australiens selbsternannter "Kaffee-Hauptstadt" Melbourne ist eines der vielen Cafés Opfer einer Examensfrage geworden. Das tatsächlich existierende "Calmer Café" wird derzeit im Internet mit schlechten Bewertungen abgestraft. Grund dafür ist offensichtlich ein fiktives "Calmer Coffee", das in einer Examensaufgabe für mehr als 40.000 Zwölftklässler rund um Melbourne als Negativ-Beispiel erwähnt wurde. Die Besitzerin, Tara Conron, erwägt juristische Schritte gegen die Schulbehörde.

Viele Internet-Nutzer sind überzeugt, dass das "Calmer Café" das Vorbild für jenes fiktive "Calmer Coffee" war. Ein Schüler schrieb in seiner Bewertung: "Ich habe das in meinem Examen gelesen. Sieht so aus, als ob das ein schreckliches Café mit armseliger Bedienung ist." In der Aufgabe wurde das "Calmer" als Café ohne Flair, aber mit übertrieben großem Angebot an Szenegetränken beschrieben. In den Google-Bewertungen verlor es daraufhin von fast 5 Sternen auf nur noch 3,3.

Conron klagt nun, dass ihre jahrelange Arbeit kaputt gemacht worden sei. Das "Calmer Café" sei ziemlich genau das Gegenteil eines der unpersönlichen Läden von Kaffeehaus-Ketten. "Wir sind ein kleiner Coffee Shop, in dem wir 90 Prozent der Kunden mit Namen kennen", sagte sie. "Ich hätte mir gewünscht, dass die Schulbehörde ihre Hausaufgaben macht." Es hätte ausgereicht, einmal nach dem Namen zu googeln. Conron schaltete auch einen Anwalt ein. Die Behörde äußerte inzwischen ihr Bedauern. (dpa)

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