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Mindestens 50 Tote bei Waldbränden in Griechenland

Mindestens 50 Tote bei Waldbränden in Griechenland
Regierungssprecher: Mindestens 50 Tote bei Waldbränden in Griechenland
Die außer Kontrolle geratenen Waldbrände nahe Athen haben mindestens 50 Menschen das Leben gekostet und für viele Griechen existenzbedrohende Ausmaße angenommen. Wie der griechische Regierungssprecher Dimitris Tzanakopoulos am Dienstagmorgen im Fernsehen sagte, wurden zudem rund 90 Menschen durch die westlich und östlich der Hauptstadt lodernden Flammen verletzt, einige von ihnen schwer.

Fernsehreporter vor Ort berichteten, dass die Zahl der Opfer noch deutlich steigen dürfte, da in verschiedenen Orten im Osten Athens immer neue verkohlte Leichen entdeckt würden. Im Großraum Athen wurde der Notstand ausgerufen.

In der Hafenstadt Rafina drangen die Flammen bis in den Stadtkern hinein. Tausende Menschen flohen aus der Region. Hunderte retteten sich vor den Flammen ins Meer. Stundenlang zogen Fischer und vorbeifahrende Schiffe die Menschen aus den Fluten. 

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Die Feuer waren so groß, dass Rauchwolken über Athen hingen und die Sonne verdunkelten. In der Region westlich und östlich der Hauptstadt haben Tausende Athener ihre Ferienwohnungen. Mehrere Bürgermeister schilderten Reportern, dass allein im Osten Athens mehr als 200 Häuser und Hunderte Autos zerstört oder beschädigt worden seien.

"Es ist das sogenannte schlimmste Szenario eingetreten", sagte der Chef des griechischen Zivilschutzes, Giannis Kapakis, im Fernsehen. Die Flammen wüteten in einem dicht mit Pinien bewaldeten Gebiet, wo es überall Ferienhäuser gibt. Viele Einwohner flüchteten in Panik, mehrere Kinder-Zeltlager mussten evakuiert werden. Strom, Telefon und Internet fielen in einigen Regionen aus. Wegen der starken Rauchbildung wurden die Autobahn und die Bahnstrecke zwischen Athen und Korinth gesperrt. (dpa)

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