FIFA leitet Verfahren gegen Mexiko wegen homophober Rufe ein

FIFA leitet Verfahren gegen Mexiko wegen homophober Rufe ein
Dem mexikanischen Fußball-Verband FEMEXFUT droht bei der WM in Russland eine Strafe wegen homophober Rufe seiner Fans im Vorrundenspiel gegen Deutschland. Die FIFA eröffnete ein Disziplinarverfahren gegen den FEMEXFUT, wie der Weltverband am Montag mitteilte.

Die Anhänger rufen "Puto" bei Abschlägen oder Freistößen des Gegners - so auch mehrfach beim 1:0-Sieg über das Team von Bundestrainer Joachim Löw im Moskauer Luschniki-Stadion. Schon beim Confederations Cup im Vorjahr hatte die FIFA wegen derartiger Vorfälle eine Warnung an den mexikanischen Verband ausgesprochen.

Der mexikanische Fußballverband rief seine Fans erneut auf, homophobe Rufe zu unterlassen. "Denk daran, dass du ein Repräsentant der besten Fangemeinde der Welt bist", schrieb der Verband am Montag bei Twitter. (dpa)

Trends: # Fußball-WM 2018 in Russland

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen