Plastikmüll an den tiefsten Stellen des Ozeans: Neue Studie zu 30 Jahren Meeresverschmutzung

Plastikmüll an den tiefsten Stellen des Ozeans: Neue Studie zu 30 Jahren Meeresverschmutzung
Plastikmüll an der tiefsten Stelle der Welt: Neue Studie zu 30 Jahren Meeresverschmutzung (Symbolbild)
Die toxische Abhängigkeit der Menschheit von Plastik hat eine neue erstaunliche Tiefe erreicht. Die tiefste Stelle des Weltmeeres weist die verheerende Folgen der menschlichen Aktivität auf: Am Grund des Marianengrabens im westlichen Pazifischen Ozean ist neben diversen künstlichen Teilchen auch eine Plastiktüte entdeckt worden.

Die Wissenschaftler machten ihren Fund in der Tiefe von 10.898 Metern – davon zeugen die erschreckenden Ergebnisse einer Studie, die die Inhalte der Datenbank zu Tiefseeabfall analysierte. Dabei wurde die Plastiktüte am tiefsten Ort der Welt bereits vor 20 Jahren gesichtet. Jahrzehnte später könnte sie sich in die Mikroplastikpartikel aufgelöst haben. Selbst wenn man gerne glauben würde, dass es immer noch Orte auf der Erde gibt, die von der Umweltverschmutzung verschont sind, spricht die Realität dagegen. 

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