Hamburger Polizei kommt künftig auf Jetskis zur Terrorabwehr

Hamburger Polizei kommt künftig auf Jetskis zur Terrorabwehr
Ein Polizist auf Jetski in Südengland im Vorfeld der Olympischen Spiele in London im Jahr 2012.
Für die einen ein Urlaubsspaß, in Hamburg ernsthafte Ausrüstung, um die innere Sicherheit zu verbessern: Im Rahmen eines millionenschweren Programms zur Terror-Abwehr hat der Innensenator der Hansestadt Polizisten künftig auch mit Jetskis ausgestattet. Die Wasserfahrzeuge seien für Spezialkräfte vorgesehen, um terroristische Angriffe an der Elbe oder Alster abzuwehren, hieß es am Donnerstag.

Bereits im vergangenen Jahr gab es Berichte, wonach Innensenator Andy Grote (SPD) eine professionellere Antiterror-Ausstattung der Hamburger Sicherheitsbehörden vorsehe und dafür Investitionen in Höhe von rund 30 Millionen Euro eingeplant habe.

Nach Angaben der Hamburger Morgenpost wurden zunächst sechs Jetskis im Wert von 200.000 Euro angeschafft. Die Wasserfahrzeuge befänden sich bereits in Hamburg, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Das Training auf der Elbe beginne, sobald das Wetter milder werde.

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