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Vorbereitung auf nukleare Katastrophe? Landesweite Verteilung von Jodtabletten in Belgien gestartet

Vorbereitung auf nukleare Katastrophe? Landesweite Verteilung von Jodtabletten in Belgien gestartet
Vorbereitung auf nukleare Katastrophe? Landesweite Verteilung von Jodtabletten in Belgien gestartet (Symbolbild)
Entsprechend dem neuen Plan für die nukleare Sicherheit verteilen belgische Apotheken ab sofort kostenlos Jodtabletten an alle Kunden. Ab Dienstag werden nicht nur die Menschen, die in einem Umkreis von 20 Kilometern von Kernkraftwerken wohnen, mit diesem Arzneimittel versorgt, sondern ausnahmslos alle Belgier.

Noch im April 2016 wurde angekündigt, dass der Verteilungsumkreis auf 100 Kilometer ausgedehnt werden müsse. Dadurch soll fast das gesamte belgische Staatsgebiet abgedeckt werden. Ein halbes Jahr später plante der belgische Innenminister Jan Jambon eine große Verteilung für den Sommer. Aber bislang existierte der Plan nur auf dem Papier. Ab heute wird es aber ernst: Ab sofort kann sich jeder Belgier Jodtabletten kostenlos beschaffen, unabhängig davon, wo er wohnt. Medienberichten zufolge sollen derzeit die belgischen Apotheken insgesamt über etwa 4,57 Millionen Dosen mit je zehn Jodtabletten verfügen. Um das Medikament zu erhalten, braucht man nur seinen Ausweis vorzuzeigen. Dadurch wollen die Behörden verhindern, dass jemand die kostenlose Verteilung ausnutzt.

Die hoch dosierten Jodtabletten sollen im Falle eines großen AKW-Unfalls verhindern, dass die Schilddrüse radioaktives Jod aufnimmt.

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