VW wendet Abgasprozess in USA ab – Einigung mit Klägeranwalt

VW wendet Abgasprozess in USA ab – Einigung mit Klägeranwalt
VW wendet Abgas-Prozess in USA ab – Einigung mit Klägeranwalt
Der deutsche Automobilhersteller Volkswagen hat auf den letzten Drücker den ersten US-Gerichtsprozess im "Dieselgate"-Skandal verhindert. Der Rechtsstreit mit einem Jetta-Besitzer, der wegen manipulierter Abgastechnik auf 725.000 Dollar geklagt hatte, wurde am Freitag mit Zustimmung des zuständigen Richters beigelegt.

Weder VW noch Klägeranwalt Michael Melkersen wollten sich auf Nachfrage zu der Einigung oder Einzelheiten eines Vergleichs äußern. Der Prozess hätte eigentlich am Montag mit der Jury-Auswahl am Bezirksgericht in Fairfax im US-Bundesstaat Virginia beginnen sollen. Obwohl es dabei nur um einen einzigen Kläger und eine relativ geringe Streitsumme ging, sorgte der Fall für großes Aufsehen.

Trotz der Milliardenvergleiche, die VW im "Dieselgate"-Skandal mit zahlreichen Dieselbesitzern in Nordamerika geschlossen hat, streitet der Konzern immer noch mit vielen US-Kunden, die auf eigene Faust Entschädigung durchsetzen wollen. (dpa)

Mehr zum Thema - Einigung im Tarifstreit bei Volkswagen - Haustarif für 120.000 Beschäftigte beschlossen