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Nach Attacken auf Teenager: Neapel kämpft gegen sogenannte Baby-Gangs

Nach Attacken auf Teenager: Neapel kämpft gegen sogenannte Baby-Gangs
Nach Attacken auf Teenager: Neapel kämpft gegen sogenannte Baby Gangs (Illustration)
Als Reaktion auf mehrere brutale Attacken auf Teenager will Neapel gegen Jugendbanden kämpfen. Um zu beraten, wie die Bürger vor den sogenannten Baby-Gangs geschützt werden können, wurde am Dienstag ein Sicherheitsrat in der süditalienischen Stadt einberufen. Daran sollte auch Innenminister Marco Minniti teilnehmen, der auch Familien der Opfer treffen wollte.

Am Freitag war ein 15-Jähriger von mindestens einem Dutzend Minderjähriger außerhalb einer Metro-Station angegriffen und schwer verletzt worden - ohne offensichtlichen Grund. Seine Milz musste in einer Notoperation entfernt werden. Am Wochenende wurden der Nachrichtenagentur Ansa zufolge zwei 14 und 15 Jahre alte Schüler von einer Baby-Gang umringt, die ihnen die Handys abnahm und sie mit einer Kette verletzte. Am Sonntagabend dann bedrohte eine Gruppe einen 16-Jährigen. Nachdem die Jugendlichen ihn beleidigt hatten, brachen sie ihm die Nase.

Die drittgrößte italienische Stadt hat immer wieder mit Gewalt zu kämpfen - sie ist Heimat der Mafia-Organisation Camorra. Der Anti-Mafia-Autor Roberto Saviano sagte kürzlich in einem online veröffentlichten Video, lediglich die Schule könne die Jugendlichen auf die richtige Bahn führen. "Nur eine Armee aus Lehrern (...) kann das Schicksal dieser Stadt verändern."

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