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Paris: Bevölkerung trauert um ermordeten Lehrer (Video)

Paris: Bevölkerung trauert um ermordeten Lehrer (Video)
Blumen, Kerzen, eine Botschaft mit der Aufschrift "Totale Unterstützung für Lehrer" und ein Plakat mit der Aufschrift "Ich bin Samuel" am Eingang einer Mittelschule in Conflans-Sainte-Honorine, 30 Kilometer nordwestlich von Paris, am 17. Oktober 2020.
Auf der Pariser Place de la République versammelten sich am Sonntagnachmittag trotz Corona Tausende. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Lehrer von einem 18-Jährigen enthauptet wurde, weil er Karikaturen des Propheten Mohammed im Unterricht gezeigt hatte.

Die brutale Ermordung des 47-jährigen Geschichtslehrers hatte in ganz Frankreich riesiges Entsetzen ausgelöst. Auch in Städten wie Marseille oder Bordeaux gingen zahlreiche Menschen auf die Straße. Staatsanwalt Jean-François Ricard schilderte am Wochenende, dass der Lehrer Anfang Oktober seinen Schülern das Thema Meinungsfreiheit näher bringen wollte. Anlass war die Diskussion um die erneute Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen im Satireblatt Charlie Hebdo.

Der laut Staatsanwaltschaft 2002 in Moskau geborene Täter mit russisch-tschetschenischen Wurzeln wurde kurz nach der Tat von der Polizei erschossen. Er veröffentlichte zuvor noch ein Foto des Opfers und schrieb, dass dieser den Propheten herabgesetzt habe.

Auf der Pariser Place de la République herrschte am Sonntagnachmittag dichtes Gedränge. "Ihr macht uns keine Angst. Wir haben keine Angst", schrieb der französische Premierminister Jean Castex, der ebenfalls bei der Kundgebung war.

Um Punkt 15 Uhr klatschten die Menschen minutenlang, um an den ermordeten Samuel Paty zu erinnern. Die brutale Attacke trifft Frankreich mitten in der zweiten Corona-Welle, von der das Land schwer getroffen ist.

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