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Südkorea: Normalität kehrt nach "Sieg" über Corona-Epidemie zurück – und das ohne Ausgangssperre

Südkorea: Normalität kehrt nach "Sieg" über Corona-Epidemie zurück – und das ohne Ausgangssperre
Videoaufnahmen, die gestern im Zentrum von Seoul entstanden sind, zeigen, dass Menschen sich wieder auf Plätzen, in Parks und Supermärkten sowie auf den Straßen sammeln. Das Land, das weltweit zeitweise am zweitstärksten vom Corona-Virus betroffen war, scheint die Epidemie auch ohne Ausgangssperre in den Griff bekommen zu haben: Die Neuinfektionen sind stark rückläufig, und der Alltag kehrt allmählich wieder ein.

Das Land stand zeitweise auf Platz zwei hinter China mit damals 8.000 Infizierten. Die Neuinfektionsrate von Ende Februar beziehungsweise Anfang März ist massiv zurückgegangen. Am 3. März wurden 851 Neuinfizierte binnen 24 Stunden vom Coronavirus Resource Center der Johns Hopkins University gemeldet, am Samstag und Sonntag nur noch rund 150. 

Zwar wurden auch hier in Südkorea viele Einrichtungen wie Schulen, Geschäfte und Restaurants geschlossen, von sozialen Kontakten abgeraten und Hygienemaßnahmen empfohlen, doch eine Ausgangssperre wie etwa in China, Spanien oder Italien gab es nicht. Stattdessen setzte man in Südkorea auf eine breite Durchtestung der Bevölkerung auf das Virus und stellte jene unter Quarantäne, die erkrankt waren oder Kontakt zu Erkrankten hatten. 

Die Aufnahmen zeigen, dass viele Menschen noch Gesichtsmasken tragen.

Rund 9.000 Corona-Fälle in Südkorea wurden bestätigt, und laut den jüngsten Zahlen der Johns Hopkins University über 3.500 Menschen geheilt. Die Neuinfektionen sollen Berichten zufolge auf dem Tiefstand seit dem Höhepunkt vor vier Wochen sein. Zu den heutigen Zahlen heißt es, dass "14 von 64 neuen COVID-19-Fällen oder 21,9 Prozent aller Fälle aus Übersee angereist" waren. 

Sechs dieser Personen waren aus Europa und acht aus Amerika angereist. Unter ihnen wurden 13 während Quarantäneverfahren identifiziert, heißt es im Artikel der südkoreanischen Zeitung Hankyoreh.

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