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Berlin: Demonstranten vorm Kanzleramt fordern Öffnung der Grenzen für Migranten aus der Türkei

Berlin: Demonstranten vorm Kanzleramt fordern Öffnung der Grenzen für Migranten aus der Türkei
Angesichts des neuen Ansturms von Migranten an der griechisch-türkischen Grenze, haben sich gestern Dutzende von Menschen vor dem Bundeskanzleramt in Berlin versammelt, um die Öffnung der Grenzen zu fordern. Unter dem Motto "Gemeinsam gegen den Faschismus! Solidarität mit flüchtenden Menschen an der griechisch-türkischen Grenze und auf den griechischen Inseln!" sollen nach einem Aufruf der "Seebrücke Berlin" mehrere Tausend Menschen vor dem Kanzleramt zusammengekommen sein.

Während die Polizei von etwa 3.500 Demonstranten spricht, geben die Veranstalter 8.000 Teilnehmer an:

Die Demonstranten brachten auf Schildern ihre Forderungen zum Ausdruck, wie etwa:

Nieder mit der rassistischen Festung EU! Für volle Staatsbürgerrechte für alle Immigranten!"

Oder:

Beendet den giftigen EU-Türkei-Deal!"

Und: 

Öffnet die Grenzen", skandierten.

Die Seebrücke plant bundesweit viele weitere Aktionen, um den Druck auf die Politik zu erhöhen:

Zum Protest kam es, nachdem die Türkei letzte Woche ihrerseits die Grenzen in die EU geöffnet hat, weil sie die Flüchtlingslast nicht mehr alleine stemmen wollte. Die Europäische Union hält ihre Grenzen geschlossen und will diese auch nicht öffnen. Seither kommen immer mehr Menschen an die EU-Außengrenzen in Griechenland und Bulgarien. Besonders an der Landgrenze im griechischen Kastanies kommt es zu großen Menschenansammlungen. Tausende warten hier vor den Grenzzäunen auf einen günstigen Moment, die Grenze zu übertreten. Immer wieder kommt es hier zu gewaltsamen Zusammenstößen mit griechischen Grenzschutzkräften.

Die türkische Grenzöffnung erfolgte, nachdem mindestens 35 türkische Soldaten im syrischen Idlib bei einem Angriff syrischer Truppen getötet wurden. Die Türkei geht dort gegen die Syrisch-Arabische Armee vor und fordert von der NATO und dem Westen mehr Unterstützung bei ihrem Vorgehen in Idlib. EU-Vertreter und Kritiker der türkischen Entscheidung sehen in der Grenzöffnung einen Erpressungsversuch, der auf dem Rücken der Flüchtlinge und Migranten ausgetragen wird. 

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