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US-Militärfahrzeuge landen für "Defender Europe 2020" in Bremerhaven

US-Militärfahrzeuge landen für "Defender Europe 2020" in Bremerhaven
Die USA führten am Freitag im Hafen von Bremerhaven vor der Militärübung "Defender Europe 2020" ihre militärische Ausrüstung vor. M1A1-Kampfpanzer, Bradley-Mannschaftswagen und Minenschleppnetze rollten als erste Ladung von insgesamt 20.000 Ausrüstungsgegenständen vom Transportschiff ARC Endurance.

Hochrangige Offiziere der US-amerikanischen, deutschen und britischen Armee sprachen von ihrer Begeisterung vom "größten Einsatz seit 25 Jahren" für das "Szenario der kollektiven Verteidigung", so der deutsche Kommandeur des Gemeinsamen Unterstützungsdienstes, Generalleutnant Martin Schelleis.

Sowohl die britische als auch die amerikanische Armee betonte, wie sehr sie sich vorbereitet habe, bevor die militärischen Übungen in ganz Europa beginnen werden. 

Mit der Ausrüstung kamen am Freitagmorgen auch 234 US-Soldaten mit dem Flugzeug in Hamburg an. Die rund 20.000 Ausrüstungsgegenstände werden von fünf amerikanischen Seehäfen aus verschifft.

Etwa 37.000 Soldaten aus elf Ländern werden nach Angaben der US-Militärs an den Übungen teilnehmen. Die Hauptaktivitäten werden im April und Mai in zehn Ländern stattfinden, unter anderem in Polen und den baltischen Staaten. 

International wird "Defender Europe 2020" genau beobachtet. 56 Nationen – darunter Russland und Weißrussland – wollen die Aktion mit Beobachtern in den Blick nehmen. Im Bundesverteidigungsministerium erklärt man, die Übung sei längerfristig angelegt. "Sie ist nicht gegen Russland gerichtet", betont etwa Generalleutnant Schelleis.

Für die Kosten von "Defender Europe 2020" für Deutschland liegen bisher noch keine seriösen Berechnungen vor. Doch Bundeswehrkreise sprechen laut Tagesspiegel auf Grundlage zurückliegender Erfahrungswerte von circa 2,5 Millionen Euro.

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