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Syrische Armee erobert Großraum Aleppo zurück – Zivilisten ziehen feiernd auf die Straßen

Syrische Armee erobert Großraum Aleppo zurück – Zivilisten ziehen feiernd auf die Straßen
Die Syrisch Arabische Armee (SAA) ist weiterhin auf dem Vormarsch und hat gestern im Rahmen ihrer Großoffensive gegen die letzten Gebiete der Militanten und Terroristen im Land die Kontrolle über die Städte und Dörfer des Gouvernements Aleppo wiedererlangt. Wie es heißt, habe man die Kontrolle über ganz Aleppo zurück. Bilder aus der Region zeigen die syrischen Soldaten, die ihren Sieg zelebrieren, während in Aleppo-Stadt Bürger in Autokolonnen die Befreiung von den Islamisten feiern.

Folgende Aufnahmen wurden nahe dem Justizpalast aufgenommen und zeigen SAA-Soldaten, die nach ihrer Rückeroberung von mehr als 20 Städten und Dörfern ihren Sieg feiern. 

Einer der Soldaten erklärt: 

Wir haben das volle Recht und die Souveränität, wir sind keine Söldner, wir bekommen kein Geld, wir besitzen das Land, die Souveränität, wir sind eine Armee mit Prinzipien unter der Führung von Bashar al-Assad, wir wurden so erzogen. Wir alle spiegeln die Moral unserer Familien und der syrischen Armee wider, die uns gelehrt hat, wie man mit Zivilisten und bewaffneten Gruppen umgeht und unsere Interessen verteidigt. Az-Zahra’ wurde befreit, und bald wird ganz Syrien befreit sein, weil es unsere Aufgabe ist.

Folgende Szene soll nach der Befreiung im westlichen Gebiet von Aleppo entstanden sein. Wie es heißt, sieht hier ein syrischer Soldat erstmals seit dem Jahr 2012 Familienmitglieder wieder, die in dem bislang besetzten Gebiet lebten. 

Währenddessen strömten in der gleichnamigen Stadt des Gouvernements Aleppo die Menschen auf die Straßen, nachdem die Syrisch Arabische Armee bekannt gegeben hatte, dass sie nach der Rückeroberung von insgesamt 23 umliegenden Dörfern und Städten die volle Kontrolle über Aleppo wiedererlangt hat. Tausende von Menschen jubelten gemeinsam, während hupende Autokolonnen die Errungenschaften ihrer Soldaten zelebrierten.

Der syrische Präsident Bashar al-Assad betonte erst gestern erneut, dass ganz Syrien zurückerobert werden soll. Die letzte Islamisten-Hochburg ist Idlib. Hierhin waren Zehntausende Militante und Terroristen, die vom Amnestie-Programm der Regierung ausgenommen waren oder es ablehnten, sowie ihre Familien in grünen Bussen gekarrt worden. Im Rahmen der russisch, türkischen und iranischen Friedensgespräche einigte man sich im Jahr 2018 auf eine Deeskalationszone sowie Waffenruhe für die Region Idlib. Die Türkei allerdings, die gute Verbindungen zu hiesigen "Rebellenfraktionen" hat, sollte dafür sorgen, dass gemäßigte von terroristischen Kämpfern getrennt werden, um mit ihnen in den Dialog treten zu können. Dies geschah allerdings nicht. Seither brachen Terroristen in ihrer Hochburg Idlib jede Waffenruhe. Auf täglicher Basis werden Regierungstruppen, russische Verbündete und auch Zivilisten von ihnen bombardiert. Seit Dezember nun führen die syrischen Truppen mit russischer und iranischer Hilfe eine Großoffensive, um Idlib von den Zehntausenden radikalen Milizen und Terroristen zu befreien. 

Dagegen stellt sich die Türkei. Sie rüstet nicht nur die Milizen der Freien Syrischen Armee (FSA) und die Anti-Assad-Kämpfer der sogenannten "Nationalen Befreiungsfront" militärisch auf, sondern es kämpfen sogar türkische Soldaten mit ihnen zusammen auf dem Schlachtfeld. Da keine wirkliche Abgrenzung zu Terroristen stattgefunden hat, gelangen so auch die türkischen Militärlieferungen in terroristische Hände. Die Türkei verteidigt ihr Vorgehen damit, dass sie eine weitere große Flüchtlingswelle in ihr Land fürchtet und verhindern will. 

Es kam bereits zu direkten militärischen Zusammenstößen zwischen syrischen und türkischen Truppen mit Toten auf beiden Seiten. 

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