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Sahra Wagenknecht zu "Oma, die Umweltsau" und "alte weiße Männer": Das ist eine Lügendebatte

Sahra Wagenknecht zu "Oma, die Umweltsau" und "alte weiße Männer": Das ist eine Lügendebatte
Bekannte Vertreter der Linken sind am Sonntag im Großraumkino "Kosmos" in Berlin zusammengekommen, um den Jahresauftakt ihrer Partei einzuläuten. Es wurden grundsätzliche politische Themen, Probleme und Richtungen thematisiert. Als Sahra Wagenknecht auf die Bühne kam, schilderte sie, was sie von der aktuellen Klimadiskussion halte: Nichts, denn diese sei eine einzige Lügendebatte, die auf Kosten der Armen ausgeführt werde, während die größten Umweltverschmutzer unangetastet blieben.

Bei der Veranstaltung, die den Titel "Für einen starken Sozialstaat und konsequente Abrüstung" trug, fragte sie Parteikollege Diether Dehm:

Wir haben ja so was wie die Inszenierung eines Kriegs der kleinen Leute. Erst sind es die 'alten weißen Männer', die an allem Schuld sind, dann ist die 'Oma die Umweltsau'. Wie kann man denn wieder etwas Vernunft in diese Diskussion bringen?

Wie Wagenknecht dann schildert, werde diese Debatte ganz bewusst so geführt und das Thema der sozialen Frage gezielt ignoriert und bewusst eine Lügendebatte geführt. 

Ich muss sagen, ich finde das Lied überhaupt nicht gut und ich finde es auch nicht lustig. Das werfe ich nicht den Kindern vor, sondern denen, die dafür politisch verantwortlich sind. Da gibt es zum Beispiel eine wirklich böse Zeile, wo die Oma ja dann auch noch dafür angegriffen wird, dass sie das Kotelett aus dem Discounter kauft. Das ist ja keine Generationenfrage, wer sich Koteletts im Discounter kauft, sondern eine soziale Frage

Und weiter:

Ich habe mir jetzt noch mal angeguckt, was die durchschnittliche Rente ist, die heute ein neuer Rentner bekommt, also der neu in die Rente geht. Da ist die Durchschnittsrente heute 830 Euro, und so zu tun, als ob diese Rentner jetzt die Hauptumweltverschmutzer sind, das ist eine so perfide Lügendebatte, während die Oberschicht im Privatjet um den Globus fliegt, während die Konzerne ihre Öl-Dampfschiffe überall hin schaffen, während Wegwerfproduktion an der Tagesordnung steht. Darüber müssen wir reden!

Sie verstehe deshalb all jene Leute, die diese Debatte ablehnen und ihr den Rücken zuwenden.

Das Problem ist, dass es immer wieder solche Debatten gibt und dass das die Leute ganz bewusst aufbringt. Und ich bin überzeugt, dass man so natürlich nicht den Klimawandel voranbringen kann. Im Gegenteil: So schafft man eine Stimmung, wo das Thema Umweltschutz bei Teilen der Bevölkerung inzwischen Aversionen erzeugt, weil sie das genaue Gefühl haben, da geht es gar nicht ums Klima, da geht es immer nur darum, ihnen schon wieder in die Tasche zu greifen, und dass die Klimadebatte im Grunde nur die Ablenkungsdebatte sei. 

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