icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Berliner Techno-DJ will Loveparade mittels "Fundraving" wiederbeleben

Berliner Techno-DJ will Loveparade mittels "Fundraving"  wiederbeleben
Der deutsche Techno-DJ Matthias Roeingh, bekannt als Dr. Motte, hat am Mittwoch in seiner Heimatstadt Berlin mit dem Sammeln von Spenden begonnen, um dem legendären Techno-Festival Loveparade ein zweites Leben einzuhauchen. Das sogenannte "Fundraving" wurde über die DJ-Stiftung "Rave the Planet" organisiert.

Eine Installation im Atrium der Mall of Berlin stellt eine Miniaturnachbildung im Maßstab 1:87 der Loveparade auf der Straße des 17. Juni dar – mit Hunderten von kleinen Figuren, rund um die Siegessäule des Tiergartens.

Die PR-Direktorin der Kampagne, Ellen Dosch-Roeingh, erklärte, dass diejenigen, die wünschen, dass das Festival in seiner ursprünglichen, nicht-kommerziellen Form zurückkehrt, eine Spende tätigen können, indem sie eine der Figuren für fünf Euro kaufen.

Die Menschen sollen nun entscheiden, ob sie eine neue Loveparade wollen. Über einen Online-Shop kann jeder eine Miniaturfigur erwerben und diese um die kleine Siegessäule in der Mall of Berlin aufstellen.

Das Projekt soll ein "immaterielles Kulturerbe für die elektronische Musik" schaffen und "die Club- und Festivalkultur in ganz Deutschland und Europa schützen", fügte sie hinzu.

Roeingh gründete die Loveparade im Jahr 1989 als Manifest für den Frieden durch die Musik. Die Veranstaltung hatte weltweiten Erfolg, wurde jedoch seit 2010 ausgesetzt, als infolge einer Massenpanik in Duisburg 21 Menschen getötet und 541 verletzt wurden.

Mehr zum Thema – Loveparade-Prozess: Sieben Angeklagte stimmen Einstellung zu – Prozess gegen drei fortgesetzt

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen