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UN-Sicherheitsrat billigt reduzierte grenzüberschreitende Hilfslieferungen an Syrien

UN-Sicherheitsrat billigt reduzierte grenzüberschreitende Hilfslieferungen an Syrien
Der UN-Sicherheitsrat hat am Freitag in New York eine Resolution zur Erneuerung der grenzüberschreitenden Hilfslieferungen an Syrien verabschiedet. Einige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates bekannten, sie seien enttäuscht über das Dokument, das die Anzahl der Überfahrten und die Dauer halbiert habe.

"Der Sicherheitsrat konnte sich nur auf eine Resolution einigen, die den Bedürfnissen des syrischen Volkes völlig unzureichend entspricht. Die Syrer werden durch diese Resolution unnötig leiden. Syrer werden als Folge dieser Resolution sterben. Ich möchte ganz klar sagen, wer die Verantwortung für dieses Ergebnis tragen muss: Es ist die Russische Föderation, die uns an diesen Punkt gebracht hat", sagte Kelly Craft, die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen.

Die Hilfslieferungen durften von zwei Grenzübergängen in der Türkei aus fortgesetzt werden, die die Grenzübergänge vom Irak und von Jordanien werden geschlossen.

Die Mission wurde um sechs Monate statt um ein Jahr verlängert. Elf Mitglieder stimmten dafür, während sich vier ständige Mitglieder des Rates – China, Russland, die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich – der Stimme enthielten.

"Ich möchte versichern, dass die Hilfe in den Nordosten Syriens gelangt, was sich im Bericht des UN-Generalsekretärs widerspiegelt", sagte der russische Botschafter bei der UNO Wassili Nebensja.

Nebensja rechtfertigte die Enthaltung Russlands damit, dass "nicht alles in dieser Resolution uns vollständig zufriedenstellt, aber als Kompromiss haben wir uns wie beim letzten Mal mit der Resolution einverstanden erklärt und uns der Stimme enthalten, um die Resolution durchgehen zu lassen".

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