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Nach Soleimani-Mord: USA entsenden Hunderte Soldaten der "Sofort-Einsatztruppe" in den Nahen Osten

Nach Soleimani-Mord: USA entsenden Hunderte Soldaten der "Sofort-Einsatztruppe" in den Nahen Osten
Hunderte von US-amerikanischen Soldaten wurden am Samstag von der Basis Fort Bragg in North Carolina zusammengezogen, um die militärische Präsenz der USA im Nahen Osten zu stärken. Dort droht die Lage zu eskalieren, weil die USA den bedeutenden iranischen General Qassem Soleimani getötet haben.

Das Video, das vom US-Militär veröffentlicht wurde, zeigt Soldaten, die am Samstagmorgen Frachtflugzeuge mit Kampfgerät beladen und dann selbst mit ihren Waffen an Bord der Flugzeuge gehen.

Das US-Verteidigungsministerium schreibt zu der Verlegung: 

Dieser Einsatz ist eine Vorsichtsmaßnahme, um auf die erhöhte Bedrohung von US-Personal und Einrichtungen zu reagieren.

Dazu zieht das Pentagon seine "Sofort-Einsatztruppe" heran, dessen Kern die sogenannte Teufel-Brigade bildet. 

Einer der Piloten erklärte, dass er gerade Pläne für die Neujahrsfeier schmiedete, als er benachrichtigt wurde, dass er beim Beladen der Flugzeuge aushelfen solle. Mindestens 750 zusätzliche Soldaten wurden in das Gebiet entsandt. 3.000 weitere Soldaten sollen für ihren möglichen Einsatz in den kommenden Tagen bereitstehen.

Das US-Militär hatte am Freitag einen Drohnenangriff auf den hochrangigen iranischen General Qassem Soleimani verübt, der sich gerade am internationalen Flughafen von Bagdad befand. Die US-Regierung macht den Chef der iranischen Elite-Einheit für Auslandseinsätze, die Kuds-Brigaden, für Angriffe auf US-Truppen und amerikanische Verbündete verantwortlich und nannte den Angriff auf ihn eine präventive Maßnahme.

Der Iran hat Vergeltung geschworen. Auch der Irak verurteilte den Angriff aufs Schärfste. Das irakische Parlament hat in Reaktion darauf für eine Resolution gestimmt, laut der die Anti-IS-Koalition aufgelöst werden soll. Die im Land befindlichen US-Soldaten sollen demnach das Land verlassen. Trump drohte dem Irak mit heftigsten Sanktionen, sollte der Abzug nicht "einvernehmlich" ausgehandelt werden, denn die USA hätten dort Milliarden US-Dollar für Infrastruktur ausgeben, und der Irak müsse die Kosten ausgleichen. Dem Iran drohte Trump, dass 52 Ziele in dem Land angegriffen würden, sollte Teheran Racheaktionen starten. 

Er warnte:

Manche davon sind von sehr hohem Rang und sehr wichtig für den Iran und die iranische Kultur. Diese Ziele und der Iran selbst werden sehr schnell und sehr hart getroffen. Die USA wollen keine Drohungen mehr!

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