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Nichts aus der Geschichte gelernt – Willy Wimmer geht knallhart mit Berliner Politik ins Gericht

Nichts aus der Geschichte gelernt – Willy Wimmer geht knallhart mit Berliner Politik ins Gericht
Die heutige Berliner Politik läuft den Lehren aus den schrecklichen Weltkriegen zuwider, sich für geopolitische Stabilität und Frieden einzusetzen. Gerade in Bezug auf die Russland-Politik verfolgt diese einen gefährlichen Kurs aus dunklen Zeiten, meint Willy Wimmer, Staatssekretär a. D. und ehemaliger Bundestagsabgeordneter. Auf einer AfD-Veranstaltung im Bundestag geht er mit der Berliner Politik knallhart ins Gericht und appelliert an diese, von diesem fatalen, falschen Pfad abzukehren.

Aber das, was ich nie hätte glauben wollen, hat sich eigentlich in diesem Jahr zugetragen, als die Bundesregierung national und international keinen Anlass gesehen hat, an die Konferenz von Versailles zu erinnern und sich darüber Gedanken zu machen, wie Herr Dr. Gauland das eben gesagt hat: Wo war das Verhängnis von Versailles, und was machen wir heute, um in ein ähnlich strukturiertes Verhängnis zu laufen, weil wir die Lehren aus Versailles nicht begriffen haben? Ich habe inzwischen den Eindruck, dass die Bundesregierung nur deshalb an Versailles nicht erinnert hat, weil sonst die Diskrepanz im Zusammenhang mit unserer aktuellen Politik gegenüber der Russischen Föderation augenfällig werden würde.

Die große Frage ist, warum wir in Anbetracht von vier Großereignissen dieser Art, die Schrecken und Elend über die Menschheit gebracht haben, jetzt in Deutschland hingehen und keinen vernünftigen Beitrag mehr zu einer europäischen Friedenslösung leisten, denn das, was der Mann mit ständigen Händen in der Hosentasche als Außenminister derzeit produziert, hat im Ansatz nicht den Namen verdient, der deutschen Sicherheit zu dienen. 

Warum er das so sieht, was genau falsch lief, heute wieder falsch läuft und wie der richtige Ansatz und Weg in der deutschen Politik eigentlich sein müsste, erklärt Wimmer ausführlich bei der Veranstaltung, bei der er auch sein neues Buch zum Thema vorstellte: Und immer wieder Versailles: Ein Jahrhundert im Brennglas.

Zu dem Buch, das er mit dem deutsch-russischen Publizisten und Herausgeber Prof. Dr. Alexander Sosnowski geschrieben hat, heißt es zusammenfassend: 

Mit dem Vertrag von Versailles im Jahr darauf wurde dann das Verdikt erlassen, das eine deutsche Alleinschuld zementierte und so das Tor zur Hölle aufstoßen sollte. Zahlreiche Publikationen sowie zugängliche Dokumente nach dem Öffnen der Archive vor allem in den letzten zehn Jahren werfen ein neues Licht auf Hintergründe und Motive. Dass es von vielerlei Seiten Interesse an einem großen Krieg gab, gilt heute als erwiesen. Es fällt doch auf, dass der Gedenktag nirgendwo festlich begangen wird: Keiner bekennt sich zu Versailles, es wird eher schamhaft darüber hinweggegangen. Erstes Anzeichen eines beginnenden Umdenkens? Dass dies dringend geboten wäre, macht das vorliegende Buch deutlich, denn Versailles wirkt bis heute fort. Und die Vorbereitungen für den nächsten großen Krieg sind bereits in vollem Gange.

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Kriegstrauma loslassen lernen

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