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Ungarische Polizei veröffentlicht Aufnahmen von Migranten, die über Grenzzäune klettern

Ungarische Polizei veröffentlicht Aufnahmen von Migranten, die über Grenzzäune klettern
Die ungarische Grenzschutzpolizei hat gestern Aufnahmen veröffentlicht, wie Migranten über Zäune entlang der Grenze zu Serbien klettern. Die Veröffentlichung der Aufnahmen von Überwachungskameras kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem sich die illegalen Grenzübertritte nach Ungarn in den letzten Wochen nahezu verdreifacht haben. Die Videos zeigen mehrere solcher Grenzüberquerungen.

Wie die ungarische Polizei angibt, ist die Zahl von normalerweise weit weniger als 200 solcher Grenzübertritte pro Woche zu Beginn dieses Jahres auf 375, 492 und 642 in den letzten drei Wochen gestiegen.

In den letzten Wochen ist die Zahl der Migranten, die in der Nähe der Grenze in Ungarn gefunden und durch Tore in den Zäunen nach Serbien zurückgeschickt wurden, gestiegen. Ungarn hatte angesichts der massiven Migrationsströme im Jahr 2015 Grenzzäune an seinen südlichen Grenzen errichtet, um so die illegale Migration und Durchreise von Migranten einzudämmen. Dazu zog das Land Zäune, mit Stacheldraht verstärkt, und installierte Kameras, Bewegungs- und sogar Wärmesensoren.

Vor einigen Tagen hatten ungarische Grenzpatrouillen zudem zwei Tunnel an der Grenze zu Serbien gefunden, die Migranten gegraben haben sollen. Die Beamten versiegelten sie.

Asylbewerber können ihre Anträge in zwei Transitzonen entlang der Grenze stellen, aber jüngste Gesetzesänderungen erlauben es den Behörden, die überwiegende Mehrheit der Anträge von Personen, die aus Serbien einreisen, abzulehnen.

Gergely Gulyás, der ungarische Kanzleramtsminister, hatte letzten Donnerstag ebenfalls alarmiert, dass die Grenzübertritte gravierend zugenommen haben. Er erklärte, dass es dieses Jahr im serbisch-ungarischen Grenzgebiet 11.808 Versuche illegaler Grenzübergänge gab, von denen 2.418 allein im November und allein 1.002 in der vergangenen Woche unternommen wurden.

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