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Italien: Salvini attackiert derzeitige Regierung bei rechtskonservativer Tagung

Italien: Salvini attackiert derzeitige Regierung bei rechtskonservativer Tagung
Der Vorsitzende der Lega Matteo Salvini sagte am Rande des jährlich stattfindenden rechtskonservativen Treffen Atreju am Freitag in Rom, der derzeitigen italienischen Regierung fehle "eine ernsthafte Mehrheit". Auch zu Donald Trump und Wladimir Putin äußerte sich der ehemalige Italienische Innenminister.

Die 22. Ausgabe von Atreju, einem Fest, das bis zum 22. September italienische Rechtskonservative auf der Tiberinsel zusammenbringt, wurde mit dem Gast Matteo Salvini eröffnet. Salvini, Vorsitzender der Lega, wurde von Giorgia Meloni auf der Bühne begrüßt und anschließend vom Chefredakteur des Corriere della Sera Luciano Fontana unter dem Titel "Das Italien, das sein wird" interviewt.

"Im September 2019, seit dem Regierungswechsel, hat sich die Zahl der Zuwanderer verdreifacht, mehr als 300 Prozent", sagte Salvini zuvor Reportern. "Es scheint mir klar zu sein, dass [der italienische Premierminister Giuseppe] Conte die italienischen Grenzen im Namen von irgendwas verkauft hat."

Salvini sagte auch einige Worte über US-Präsident Donald Trump und dessen russischen Amtskollegen Wladimir Putin. Er nannte beide "große Staatsmänner" und sagte, dass "die Vereinigten Staaten und Russland wieder zusammenarbeiten und einen positiven Dialog führen sollten. Ich denke, es ist intelligenter, Russland näher an Europa heranzuführen, als die Türkei nach Europa zu bringen."

Salvini kommentierte auch den jüngsten Schachzug des ehemaligen Vorsitzenden der Demokratischen Partei (PD) Matteo Renzi, der die Partei verlässt, um eine neue Gruppierung namens "Italia Viva" zu gründen, mit den Worten: "Mich interessiert weniger als null, was Renzi tut. Es ist eine Schande für die Politik mit einem großen 'S'. Er ist jemand, der keine Würde kennt."

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