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Putin: Iran und Türkei kauften klugerweise unser Abwehrsystem - Hätte auch Saudi-Arabien geschützt

Putin: Iran und Türkei kauften klugerweise unser Abwehrsystem - Hätte auch Saudi-Arabien geschützt
Der russische Präsident Wladimir Putin sagte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinen türkischen und iranischen Amtskollegen in Ankara, Moskau sei bereit, Riad nach Angriffen auf die saudische Ölindustrie wenn nötig zu helfen.

"Für die politische Führung Saudi-Arabiens würde es ausreichen, eine kluge Entscheidung zu treffen, wie es die Regierung des Iran mit dem Kauf der S-300 und Präsident Erdoğan mit dem Kauf der neuesten Flugabwehrsysteme S-400 Triumf aus Russland getan haben. Sie würden jede Infrastruktur Saudi-Arabiens zuverlässig schützen", sagte Putin.

Saudi-Arabien verfügt laut einem Artikel von Stars and Stripes über sechs Bataillone von in den USA gebauten Patriot-Raketenabwehrsystemen. Der Erwerb eines russischen Abwehrsystems böte dem islamischen Land mit den dritthöchsten Militärausgaben der Welt durchaus militärische Vorteile.  

Wie auch im Artikel erläutert, haben diese gegenüber dem US-Patriot-System technische Vorteile. "Es hat eine Reichweite von 400 Kilometern (gegenüber 160 Kilometern des Patriot), kann Ziele zerstören, die sich doppelt so schnell bewegen, und ist in fünf Minuten einsatzbereit, verglichen mit einer Stunde für eine Patriot-Batterie.

Um auch niedrig-fliegende, kleinere Bedrohungen wie Drohnen zu bekämpfen, könnte man diese billiger eliminieren, indem man zusätzlich ein Panzir-S1-System verwendet. "Russland kombiniert seine S-400 mit dem kleineren Panzir-S1-System, um niedrig fliegende Raketen und Kurzstreckenraketen zu handhaben, die am größeren Abwehrsystem für ballistische Raketen vorbeirutschen würden."

Putins iranischer Amtskollege Hassan Rohani kommentierte auch die jüngsten Drohnenangriffe auf die saudische Ölindustrie.

"Das jemenitische Volk war gezwungen, nach dem täglichen Waffenfluss nach Saudi-Arabien, die gegen das jemenitische Volk eingesetzt werden, Vergeltungsmaßnahmen zu ergreifen. Das jemenitische Volk schützt sich selbst und schützt sich vor den Angriffen", sagte Rohani.

Er fuhr fort und hielt fest, dass "die grundlegende Lösung dieses Problems die Diplomatie ist". "Vielleicht wird das, was wir im Astana-Format erleben, als Vorbild dienen." 

Putin äußerste sich auch zur gegenwärtigen Situation in Syrien: 

"Was die Präsenz der US-Streitkräfte in Syrien betrifft, so ist ihre Präsenz dort illegal, das weiß jeder. Wir gehen davon aus, dass die Entscheidung des US-Präsidenten Trump, das US-Militär aus Syrien abzuziehen, endlich umgesetzt wird."

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan bot an, eine "Flüchtlingsstadt entlang der syrisch-türkischen Grenze zu bauen".

"In dieser Region können wir eine Flüchtlingsstadt bauen, wir können ein paar Unterkünfte für die Flüchtlinge bauen, wo sie etwas Obst und Gemüse anbauen können. Wir können mit den Vorbereitungen in dieser Hinsicht beginnen", sagte er.

Der Gipfel in Ankara war das fünfte Treffen im Rahmen des Astana-Formats.

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