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Chinas Außenministerium kritisiert US-Raketentest und Einmischung in Hongkong-Proteste scharf

Chinas Außenministerium kritisiert US-Raketentest und Einmischung in Hongkong-Proteste scharf
Geng Shuang, Sprecher des chinesischen Außenministeriums, hat gestern in Peking den jüngsten Test des US-Militärs eines Marschflugkörpers, der im INF-Vertrag verboten war, scharf kritisiert. Er erklärte, dies beweise, warum die USA tatsächlich aus diesem Vertrag zur Waffenkontrolle ausgetreten sind, nämlich um militärische Überlegenheit zu erlangen. Auch verurteilte er die einseitige Berichterstattung über Hongkong und westliche Versuche, Unruhe in China zu fördern.

Shuang schlussfolgerte:

Nicht einmal drei Wochen, nachdem die USA am 2. August ihren offiziellen Austritt aus dem INF-Vertrag verkündet hatten, startete das US-Verteidigungsministerium einen vom Vertrag verbotenen Starttest mit Boden-Raketen mittlerer Reichweite. Dies zeigt in vollem Umfang, dass der wahre Zweck des Rückzugs der USA darin besteht, eine gewisse Selbstentfesselung anzustreben, um ihre eigenen fortgeschrittenen Raketen zu entwickeln und eine einseitige militärische Überlegenheit anzustreben.

Diese Richtung, die die USA nun eingeschlagen haben, sei verheerend für die Sicherheit und den Frieden auf der ganzen Welt.

Der US-Test wird eine neue Runde eines Wettrüstens auslösen, was zu einer Eskalation der militärischen Konfrontation führen wird, die schwerwiegende negative Auswirkungen auf die internationale und regionale Sicherheitslage haben wird.

Die USA sind am 2. August offiziell aus dem INF-Vertrag ausgetreten. Als Begründung dafür behaupteten sie, dass Russland gegen das Abkommen verstoßen habe. Moskau wies die Vorwürfe stets zurück und bot internationale Inspektionen ihrer umstrittenen Waffensysteme an, um den Vertrag noch zu retten. Aus der von den USA geführten westlichen NATO-Allianz nahm jedoch kein Land dieses Angebot wahr.

Der Sprecher griff auch den jüngsten Schritt von Twitter an, Konten zu sperren und zu entfernen, da sie angeblich an einer "staatlich unterstützten Informationsoperation" beteiligt seien, um die Protestbewegung in Hongkong zu kritisieren.

Was in Hongkong geschieht und was die Wahrheit ist, darüber werden die Menschen natürlich ihre eigenen Urteile treffen. Aber warum ist die von den offiziellen chinesischen Medien präsentierte Darstellung in aller Regel 'negativ' oder 'falsch'? [...] Es sollte klar sein, wie die Meinung der 1,4 Milliarden Chinesen über die aktuelle Situation in Hongkong ist. Auch die Einstellung von Chinesen und Studenten aus Übersee ist sehr deutlich. Natürlich haben sie das Recht, ihren Standpunkt darzulegen.

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