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Hongkong: Maskierte Männer stürmen U-Bahn und greifen brutal Regierungsgegner und Pendler an

Hongkong: Maskierte Männer stürmen U-Bahn und greifen brutal Regierungsgegner und Pendler an
Dutzende von maskierten Männern in weißen T-Shirts haben gestern brutal Pendler und regierungsfeindliche Demonstranten im U-Bahnhof von Yuen Long angegriffen, kurz nachdem eine Kundgebung der Opposition in Hongkong beendet wurde. Die Männer waren teilweise mit Holzstäben bewaffnet, mit denen sie wahllos auf die Menschen vor Ort einschlugen. Etwa 45 Menschen wurden verletzt, einer davon schwer.

Ein Video zeigt, wie die Männer in den weißen T-Shirts und mit Stangen bewaffnet in den Bahnhof von Yuen Long einbrechen, wo sie einen Zug erstürmt und Passagiere angegriffen haben sollen, zu denen auch Personen gehörten, die von einem Protest gegen die Regierung zurückkehrten.

Berichten zufolge wurden 45 Personen verletzt, eine Person davon befindet sich in einem kritischen Zustand.

In Berichten wird spekuliert, ob Triadenbanden hinter der Gewalt stecken. "Triaden" sind Mitglieder einer transnationalen kriminellen Organisation mit Sitz in Hongkong, Taiwan, Singapur und in vielen Ländern mit chinesischer Diaspora. Die Triaden werden oft mit der westlichen Mafia verglichen.

Der Abgeordnete der Demokratischen Partei, Lam Cheuk-ting, hingegen kritisierte die Polizei scharf. Er selbst wurde bei dem Angriff verletzt und wirft der Polizei vor, erst eine Stunde nachdem er sie alarmiert hatte, gekommen zu sein. Die Polizei soll dies damit erklärt haben, dass sie auf Verstärkung wartete, um die Situation mit über 100 beteiligten Personen anzugehen.

Lam Cheuk-ting befand sich ebenfalls in der U-Bahnstation, die von vielen Demonstranten genutzt wurde, die zuvor an einem Anti-Regierungsprotest teilnahmen. Er hatte die Momente des brutalen Angriffs live geteilt. Dabei sind folgende erschreckende Aufnahmen entstanden:

Als die Polizei schließlich anrückte, durchsuchte sie ein nahegelegenes Dorf, in dem Menschen, die den Angreifern ähnelten, gesichtet wurden. Wie die Beamten anschließend aber erklärten, konnten sie hier keine Verdächtigen festnehmen. Man schwöre aber, potenzielle Verdächtige, "unabhängig davon, welchem Lager sie angehören", zu verfolgen.

Die Demokratische Partei hat nun eine Untersuchung des Angriffs in die Wege geleitet.

Der Vorfall ereignete sich, nachdem am Sonntag Tausende auf den Straßen Hongkongs gegen das jetzt ausgesetzte Auslieferungsgesetz protestierten und den Rücktritt der Regierungschefin Carrie Lam forderten.

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