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CAN-Final-Einzug: Über 280 Festnahmen wegen randalierender algerischer Fußballfans in Frankreich

CAN-Final-Einzug: Über 280 Festnahmen wegen randalierender algerischer Fußballfans in Frankreich
Mit einem Tor in der letzten Minute der Verlängerung schaffte Algerien den Einzug ins Finale um den Afrikanischen Nationen-Pokal (CAN). In Folge dessen strömten algerische Fußballfans in mehreren Städten Frankreichs auf die Straßen und feierten den Sieg teilweise sehr "ausgiebig" und brachten chaotische Zustände in die Städte. Wie das französische Innenministerium heute Morgen bekannt gab, wurden landesweit 282 Festnahmen im Zusammenhang mit ausartenden Feiern vorgenommen.

Die Fußballfans brachten Verkehrschaos mit sich, stießen immer wieder mit Polizisten zusammen und zogen teilweise randalierend durch die Gassen. Die Polizei setzte Tränengas ein, um die Ordnung wiederherzustellen.

Gleich in drei großen französischen Städten kam es zu chaotischen Versammlungen der Fußballfans, um den 2:1-Sieg des algerischen Teams gegen Nigeria zu feiern.

Vielerorts zeichnete sich dasselbe Bild. Massen an Fans veranstalteten Hup-Konzerte, schwangen Fahnen, entzündeten Leuchtfeuer und lähmten massiv den Verkehr. Sie kletterten auf vorbeifahrende Autos, Verkehrsschilder und Straßenlaternen.

Videos aus Lyon zeigen mehrere Brände im Bezirk Guillotière. Ein Dutzend Autos wurden angezündet, erklärte die Feuerwehr. Die Polizisten benutzten Tränengas, um die Menschenmassen auf den Straßen zu zerstreuen, während einige Fans Steine und Flaschen auf die Polizisten zurückwarfen.

Auch in Paris blockierten die Fans den Verkehr auf den Champs-Elysées. Sie warfen Feuerwerkskörper auf Beamte, die auf dem Platz eingesetzt wurden. Zudem wurden mehrere Mülleimer in Brand gesteckt. 25 Personen wurden hier festgenommen.

In Marseille warfen die Fans Berichten zufolge Rauchbomben, Projektile und Pyrotechnik auf Einsatzkräfte, während Tausende in den Hafenbereich strömten, um das Feuerwerk zum Bastille-Tag zu sehen.

Ähnliche Szenen spielten sich in der nordfranzösischen Stadt Roubaix ab:

Die meisten Personen sollen vorwiegend wegen Missachtung polizeilicher Befehle und Gefährdung anderer festgenommen worden sein. Von den 282 Festgenommenen sollen sich 249 in Polizeigewahrsam befinden, wie es in einem Bericht des Innenministeriums vom Montagmorgen heißt. 

Auch nach dem vorausgegangenen Spiel Algeriens gegen die Elfenbeinküste am Donnerstag war es zu Zusammenstößen und Plünderungen gekommen. Algerien wird nun am Freitag sein Finalspiel gegen Senegal bestreiten. 

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