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Angriff auf Öltanker im Golf von Oman – Iran wittert False-Flag-Operation

Angriff auf Öltanker im Golf von Oman – Iran wittert False-Flag-Operation
Bei mutmaßlichen Angriffen an der iranischen Küste im Golf von Oman sollen heute zwei Öltanks angegriffen worden sein. Die Besatzungen beider Schiffe mussten evakuiert werden. Wie die iranische Nachrichtenagentur "Fars News Agency" berichtet, haben iranische Rettungsschiffe 23 Besatzungsmitglieder eines der Tanker und 21 des anderen aus dem Meer gerettet und sie in Sicherheit gebracht. Die Seeleute waren demnach ins Meer gesprungen, um sich vor den Flammen zu retten.

Beide Schiffe sollen "japanische" Fracht geladen haben, wie der japanische Wirtschaftsminister Hiroshige Sekō erklärte. Der Vorfall ereignete sich inmitten des Besuchs des japanischen Premierministers Shinzō Abe in Teheran.

Mehr zum Thema - "Verdächtiger Zwischenfall": Reaktionen nach Angriffen auf Öltanker 

Die iranische Regierung wittert eine False-Flag-Operation. Erst vor rund vier Wochen waren vier Handelsschiffe vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate durch "unbekannte Objekte" beschädigt worden. Betroffen waren ein norwegisches Tankschiff, zwei saudische Öltanker und ein Lastschiff aus den Emiraten. Die USA beschuldigten den Iran oder seine Vertreter für die Angriffe, die sie angeblich durch Seeminen ausgelöst hatten.

Während der iranische Außenminister Dschawad Sarif zum jüngsten Fall twitterte, dass das Wort "verdächtig" nicht ausreiche, um zu beschreiben, was wahrscheinlich heute passierte, erklärte der iranische Regierungssprecher Ali Rabiei zu dem Vorfall: "Alle Regionalstaaten sollten aufpassen, dass sie nicht in die Irre geführt werden, wenn diejenigen sie täuschen, die von der Instabilität in der Region profitieren."

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