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Gelbwesten-Protest in Paris: Wieder schwere Zusammenstöße und massiver Tränengaseinsatz

Gelbwesten-Protest in Paris: Wieder schwere Zusammenstöße und massiver Tränengaseinsatz
Zum 28. Mal in Folge zog es am Samstag Zehntausende Anhänger der Gelbwesten-Bewegung auf die Straßen Frankreichs. In Paris kam es erneut zu schweren Zusammenstößen mit Demonstranten und massivem Tränengaseinsatz durch die Polizei.

Der Protest fand einen Tag vor Beendigung der EU-Wahlen statt, die, glaubt man jüngsten Prognosen, für die Partei des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in einer Niederlage enden sollten. Es ist seine Austeritäts- und Reformpolitik, die die Gelbwesten zu Zehntausenden - zu Spitzenzeiten sogar zu Hunderttausenden – schon seit Monaten auf die Straßen Frankreichs treibt.

Die Aufnahmen zeigen, dass Demonstranten und Polizei erneut heftig aneinandergerieten und auch, dass die französische Polizei wieder massiv Tränengas einsetzte. Es gab viele Festnahmen. Das Vorgehen der Polizei wurde von Aktivisten und Menschenrechtlern scharf kritisiert. Hunderte Menschen wurden seit Beginn der Geldwesten-Demonstrationen zum Teil schwer verletzt. Einige verloren durch den Einsatz umstrittener Tränengas-Granaten und Gummi-Geschosse Augen oder Hände.

Nichtsdestotrotz ist die Teilnehmerzahl an den Demonstrationen vergangenen Samstag nach einigen Wochen erstmals wieder gestiegen. Macrons Partei "La République en Marche" ist laut Prognosen nach den Wahlen nur noch auf Platz 2 und wurde ausgerechnet von Marine Le Pens migrationskritischer nationalistischer Partei "Rassemblement National" geschlagen.

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