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USA: Guaidó-Anhänger "belagern" Aktivisten, die die venezolanische Botschaft besetzen

USA: Guaidó-Anhänger "belagern" Aktivisten, die die venezolanische Botschaft besetzen
Sie denken keineswegs daran zu gehen: Aktivisten, die gegen einen US-geführten Regime Change in Venezuela sind, haben die venezolanische Botschaft in Washington besetzt. Sie wollen eine "feindliche Übernahme" durch die Kräfte des selbsternannten venezolanischen Übergangspräsidenten Juan Guaidó, der in der Gunst Washingtons steht, verhindern. Dessen Anhänger wiederum tun alles, um die Besetzung aufzulösen.

Sie blockieren Lieferungen von Nahrungsmitteln oder sonstigen Gütern in die Botschaft. Überdies wurde der Botschaft mittlerweile der Strom abgestellt. Eine Opponentin Guaidós und Mitbegründerin der pazifistischen Bürgerrechtsbewegung Code Pink, Medea Benjamin, verglich die Aktionen der Guaidó-Anhänger mit einer "Belagerung".

"OK, Sie haben soeben mitbekommen, welch eine Aggression wir die ganze Woche über erlebt haben. Sie schalten den Menschen da drin den Strom ab, schneiden ihre Lebensmittel und ihre Medikamente sowie alle weiteren lebenswichtigen Güter ab. Wir haben ältere Menschen da drin, wir haben Menschen mit Behinderungen im Haus. Das hier ist wie der Zustand einer Belagerung."

Sie empfinde das Verhalten der Anhänger Guaidós äußerst widersprüchlich. "Die Leute, die draußen sind, geben vor, sie wollen das Leben der Menschen in Venezuela verbessern, dass sie Strom haben, dass sie Essen und Wasser haben, aber den Leuten hier drin wollen sie den Strom abstellen, dass sie kein Essen haben, und sie haben gestern Abend gejubelt, als der Strom abgestellt wurde, als wäre dies ein großer Triumph gewesen."

Die Hausbesetzer wollen dennoch nicht aufgeben und in der Botschaft ausharren.

Unterdessen sagten Guaidó-Anhänger, dass die Aktivisten die Botschaft daran hinderten, ihre Funktionen für venezolanische Bürger wahrzunehmen. Ein Demonstrant äußerte sich wie folgt: "Ich bin hier, weil ich die Arbeit meiner Botschaft brauche. Ich brauche meinen Pass, ich muss reisen – und dass diese Leute dort drin leben, ist nicht legal. Sie sind keine Venezolaner."

Venezuela befindet sich seit dem 23. Januar in einer politischen Krise, als Guaidó sich selbst zum Präsidenten erklärte. Dies wurde inzwischen von über 50 Ländern, darunter den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union, anerkannt.

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