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Berlin-Neukölln: Mann bei Palästinenser-Fest angegriffen, weil er angeblich "Israel" rief

Berlin-Neukölln: Mann bei Palästinenser-Fest angegriffen, weil er angeblich "Israel" rief
Bei einer Veranstaltung im Berliner Stadtteil Neukölln anlässlich der palästinensischen Nakba, die an die Vertreibung von Palästinensern nach der Gründung Israels erinnert, ist am Samstag ein Mann von mehreren Teilnehmern angegriffen worden. Grund für die Attacke soll sein, dass mehrmals "Israel" rief.

Die Aufnahmen zeigen eine Gruppe von Palästinensern die den Mann überwältigen und ihm ins Gesicht und gegen den Körper schlagen. Prompt waren mehrere Polizisten zur Stelle und beendeten die Auseinandersetzung.

Die Veranstaltung begann am frühen Morgen im Berliner Stadtteil Neukölln mit Musik- und Tanzauftritten auf der Bühne, Essensständen und mehreren Postern der BDS-Bewegung, die sich laut eigener Beschreibung "vom Kampf der Südafrikaner*innen gegen die Apartheid" inspirieren ließ und zu "Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen gegen Israel aufruft, bis dieses internationalem Recht und den universellen Prinzipien der Menschenrechte nachkommt".

Eines dieser Protest-Banner entfernen Polizisten in dem Video. Es richtet sich gegen Israel als Austragungsort für den Eurovision Song Contest, der in diesem Jahr in Tel Aviv stattfinden wird. Unter dem schwarzen mit Stacheldraht umwobenem Logo des Musikwettbewerbs heißt es: Artwashing Apartheid – Israel 2019.

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