icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Nürnberg: Ehemaliges Reichsparteitagsgelände der Nazis zur Sanierung freigegeben

Nürnberg: Ehemaliges Reichsparteitagsgelände der Nazis zur Sanierung freigegeben
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder begleitete am Samstag Journalisten und politische Entscheidungsträger zu einer Begehung des Zeppelinfeldes, das ehemalige Aufmarschgelände der Nazis in Nürnberg, bevor das Gelände und die Gebäude saniert werden.

Vor Journalisten sagte Söder, dass das Feld, das als Aufmarschgelände für Kundgebungen der Nationalsozialisten genutzt wurde, "nicht nur ein Kapitel der Geschichte, sondern eine Aufgabe und Mahnung für die Zukunft" darstellt. Er fügte hinzu, dass man unter keinen Umständen zulassen darf, dass dieses Kapitel abgehakt würde.

"Nürnberg hat die Herausforderung und die Möglichkeit, als eine der wenigen Städte überhaupt ein größeres Ensemble zu haben, das sich mit der NS-Geschichte beschäftigt und mit dem Baudenkmal zu zeigen, was hinter dieser Ideologie steckt", fügte er hinzu.

Von den 85 Millionen Euro, die für die Sanierungsarbeiten vorgesehen sind, wird nach Angaben des bayerischen Ministers der Freistaat Bayern fast 22 Millionen Euro beitragen.

Das Zeppelinfeld war eines der ersten Werke von Hitlers Architekt Albert Speer. Es wurde als Teil des Aufmarschgeländes gebaut, das sich über elf Quadratkilometer erstreckt. Seit dem Jahr 1973 steht die Anlage unter Denkmalschutz als Beispiel für historisch bedeutsame nationalsozialistische Architektur.

Die Sanierung wird voraussichtlich acht Jahre dauern.

Mehr zum Thema – Berliner Galerie zeigt Werke von Emil Nolde und erforscht NS-Verbindungen des Expressionisten

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen