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Sankt Petersburg: Tierpflegerin und Ersatzmutter zieht Känguru-Baby in Wollmütze auf

Sankt Petersburg: Tierpflegerin und Ersatzmutter zieht Känguru-Baby in Wollmütze auf
Elena Wassiljewa, Mitarbeiterin des Leningradski Zooparks in Sankt Petersburg, füttert und zieht ein Baby-Känguru, das von der Mutter abgewiesen wurde, in einer Wollmütze auf.

"In der Natur und auch in Zoos gibt es Fälle unnatürlichen mütterlichen Verhaltens. In der Natur wäre das Tier gestorben. Im Zoo versuchen wir, diese Babys am Leben zu erhalten", sagte sie.

Jetzt trägt Elena das Känguru in einer improvisierten "Tasche" – eine Wollmütze, die sie sich um die Brust gebunden hat. Die Hauptsache ist, dass die Tasche aus natürlichen Materialien ist, wie sie sagt.

Wenn das Känguru erwachsen wird, also mindestens eineinhalb Kilogramm wiegt – jetzt wiegt es 700 Gramm –, wird es im Gehege mit anderen Kängurus leben.

Kängurus sind Beuteltiere aus der Unterklasse Diprotodontia. Sie zählen zu den bekanntesten Beuteltieren und gelten als typische Vertreter der Fauna Australiens, leben aber auch auf Neuguinea. Kängurus sind Pflanzenfresser, die vorwiegend dämmerungs- oder nachtaktiv sind. Die Familie umfasst rund 65 rezente Arten, von denen vier ausgestorben sind.

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