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Totgeglaubter IS-Chef Bagdadi tritt zurück auf die Bildfläche und lobt jüngste Terrorangriffe

Totgeglaubter IS-Chef Bagdadi tritt zurück auf die Bildfläche und lobt jüngste Terrorangriffe
Der "Islamische Staat" (IS) hat gestern Videoaufnahmen verbreitet, die seinen Anführer Baghdadi zeigen sollen. Der Terror-Chef war jahrelang von der Bildfläche verschwunden und wurde bereits mehrfach für tot gehalten. Erstmals seit fünf Jahren zeigt er sich nun zusammen mit anderen vermummten Radikalen und lobt die jüngsten Terroranschläge in Sri Lanka auf Kirchen und Hotels, bei denen über 250 Menschen starben.

Ob es sich bei dem sichtlich gealterten Mann tatsächlich um Abu Bakr al-Baghdadi handelt, der 2014 in Mossul das Kalifat ausrief, kann nur gemutmaßt werden. Die Spitzen seines ergrauten Bartes hat er offenbar mit Henna orange gefärbt. Er trägt einen schwarzen Turban, neben sich hat er einen Sprengstoffgürtel und eine Kalaschnikow liegen, während er mit seinen Glaubensbrüdern auf dem Fußboden sitzt.

Das Video wurde auf IS-Propagandakanälen mit dem Titel "In der Gastfreundschaft des Emirs der Gläubigen" verbreitet und ist insgesamt 18 Minuten lang. Ob die Aufnahmen tatsächlich nach den Sri-Lanka-Anschlägen entstanden sind, bleibt zweifelhaft, denn an der Stelle im Video, in der er Anschläge lobt, ist er nicht zu sehen. Scheinbar wurde eine dementsprechende Audiodatei nachträglich hinzugefügt.


Das Video soll offenbar eine neue Phase des Kampfes einläuten. Denn, wie Medien berichten, kündigte al-Bagdadi an, dass der IS nicht vernichtet sei, sondern nun einen Krieg auf größerer Ebene mit Hilfe von Anschlägen und Attentaten anstrebe.  

In dem jüngsten Video erscheint zudem eine Person mit Unterlagen. Darauf sind Staaten und Orte zu lesen, an denen der IS Fuß gefasst hat. Zwölf Länder und Regionen sind demnach nun sogenannte IS-Verwaltungsgebiete: Der Irak, Syrien, Khorasan, Westafrika, Sinai, Libyen, Somalia, Jemen, Zentralafrika, der Kaukasus, Tunesien und die Türkei.

Zuletzt war der Anführer der Terrororganisation bei einer Rede in  der al-Nuri-Moschee in Mossul gefilmt worden, nachdem seine Truppen die Kontrolle über die Stadt übernommen hatten. In der Videoaufnahme rief er das "Kalifat" auf dem Territorium unter seiner Kontrolle aus.

Zwar wurden später mehrere Audioaufnahmen veröffentlicht, die angeblich von al-Baghdadi stammten, aber deren Echtheit und Aktualität wurden angezweifelt. Zuletzt hieß es, dass Baghdadi höchstwahrscheinlich bei einem Luftangriff getötet oder schwer verletzt worden war.

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