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WikiLeaks Anwalt: "Ecuadors Begründungen für die Ausweisung Assanges sind unwahr"

WikiLeaks Anwalt: "Ecuadors Begründungen für die Ausweisung Assanges sind unwahr"
Das Verteidigungsteam des WikiLeaks-Gründers Julian Assange warf der Regierung von Ecuador vor, falsche Gründe für die Beendigung von dessen Asyl anzugeben, wie der leitende Anwalt des Falles, Baltasar Garzon, in einem Interview mit Journalisten am Donnerstag in Madrid sagte.

"Die Regierung Ecuadors und insbesondere sein Präsident haben in ihrer Erklärung nicht die Wahrheit gesagt. Das ist schwerwiegend, wegen ihrer institutionellen Position. Und mit vollem Respekt vor dem ecuadorianischen Volk und seinen Institutionen sind die Argumente, die sie für die Ausweisung von Julian Assange bis zur Beendigung des Asylverfahrens vorgebracht haben, nicht wahr", sagte er.

Der Anwalt sagte, dass die Drohung gegen Julian Assange politische Gründe habe.

"Die politisch motivierte Bedrohung gegen Julian Assange, die Verfolgung aus den Vereinigten Staaten, ist heute aktiver denn je. Vor Kurzem wurde WikiLeaks als terroristische Organisation bezeichnet", sagte Garzon.

Auch wies er daraufhin, dass grundlegende Rechte von Assange gebrochen wurden, nämlich dass Inhalte seiner Treffen mit seinen Anwälten geleakt wurden.

"Die Anwälte erlitten einen Cyberangriff mit Datenschutzverletzungen und massiven Leaks bei den Treffen in der Botschaft. Das ist sehr gravierend und wir werden eine Strafanzeige gegen die Personen einreichen, die es getan haben."

Als er über die Behauptungen sprach, dass Russland in den Fall Assange verwickelt sein könnte, lehnte der Anwalt jede Beteiligung ab.

"Russland hat nichts mit Julian Assange zu tun. Ich bin mir definitiv sicher. Ich könnte sagen: 'Soweit ich weiß', aber es existiert nichts. Es existiert nichts, weil es nichts mit ihm zu tun hat. Julian Assange war in seinem Beruf als Journalist tätig."

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