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Einzigartige Aufnahmen in 2.000 Metern Tiefe: Riesenasseln vertilgen Alligatoren

Einzigartige Aufnahmen in 2.000 Metern Tiefe: Riesenasseln vertilgen Alligatoren
Forschern ist es gelungen, bei der Untersuchung der Biodiversität der tiefen Ozeane, erstaunliche Szenen auf Video einzufangen. Nachdem sie tote Alligatoren auf den Meeresgrund niederließen, drangen fußballgroße Riesenasseln zu den Kadavern, um von ihnen zu zehren.

Das Team vom Louisiana Universities Marine Consortium platzierte bei dem Experiment, das im Februar stattfand, drei tote Alligatoren zwischen zwei und zweieinhalb Metern Länge an verschiedenen Orten im Golf von Mexiko. Anschließend zeichnete ein ferngesteuertes Unterwasser-Fahrzeug auf, was dort in einer Tiefe von 2.000 Metern vor sich ging. Die Riesenasseln entdeckten binnen 24 Stunden den Kadaver und vertilgten ihn mit ihren  mächtigen Kiefern, mit denen sie problemlos die zähe Reptilienhaut durchbeißen und das Fleisch herausreißen konnten. Das Festmahl dürfte ihnen für einige Zeit reichen, denn Isopoden haben eine enorme Kapazität Energie zu speichern, so dass sie nach einer solchen Mahlzeit monatelang ohne Nahrung auskommen.

Die Experimente mit den Alligatoren sollen dabei helfen, die Nahrungsnetze der Vergangenheit zu untersuchen, da diese Tiere den großen Meeresreptilien, die vor Millionen von Jahren lebten, sehr ähnlich sind, wie etwa dem Ichthyosaurier, Mosasaurier und dem Plesiosaurier.

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