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Der "beliebte Interimspräsident"? Juan Guaidós Autokolonne von wütendem Mob angegriffen

Der "beliebte Interimspräsident"? Juan Guaidós Autokolonne von wütendem Mob angegriffen
Ein Auto, das den selbsternannten Präsidenten Venezuelas, Juan Guaidó, begleitete, wurde von einer Gruppe wütender Bürger angegriffen, wie ein kurzer Clip zeigt. Washington beschuldigte "bewaffnete Banden", die angeblich von Nicolás Maduro kontrolliert werden.

Das 10-sekündige Video, das von einem lokalen Fernsehsender veröffentlicht wurde, zeigt ein Auto aus dem Gefolge von Juan Guaidó, das an einer Ampel steht. Plötzlich stürmt ein Mann auf das Auto zu und versucht, die Fahrertür zu öffnen. Diese ist allerdings verschlossen. Dann beginnt eine Gruppe von Umstehenden, den Wagen mit Gegenständen zu bewerfen. Als das Auto wegfährt, bildet sich explosionsartig eine Rauchwolke – mutmaßlich von einem Brandsatz.

Als Reaktion auf den Vorfall machte US-Außenminister Mike Pompeo den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro verantwortlich.

"Die Vereinigten Staaten verurteilen die Angriffe auf die Karawane von Interimspräsident Juan Guaidó und die Schikanen von Abgeordneten der Nationalversammlung und Mitgliedern der Medien", sagte er in einer Pressemitteilung des Außenministeriums.

"Wir beobachten Berichte über diese und andere Einschüchterungen durch Nicolás Maduros gesetzlose, bewaffnete Banden, bekannt als Colectivos."


Mit der vollen Unterstützung Washingtons erklärte sich Guaidó im Januar zum legitimen Präsidenten Venezuelas. Offenbar scheint der Oppositionsführer jedoch nicht ausreichend Rückhalt in der Bevölkerung zu haben, um tatsächlich einen Machtwechsel zu erzwingen. Washington hatte nach dessen Selbsternennung wochenlang angedeutet, dass Nicolás Maduros Amtsenthebung unmittelbar bevorstehe. Mittlerweile erklärten sie aber, dass es in Venezuela "keinen Zeitplan" für einen Regimewechsel gibt.

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