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Dänemark: Rechtspopulisten verbrennen am Rande islamistischer Kundgebung Koran-Exemplare

Dänemark: Rechtspopulisten verbrennen am Rande islamistischer Kundgebung Koran-Exemplare
Die dänische anti-islamische Partei Stram Kurs hat mit ihrer jüngsten Protestaktion in Kopenhagen online eine hitzige Debatte ausgelöst. Am Rande einer Gebetskundgebung von islamistischen Fundamentalisten fanden sich Anhänger der rechten Partei zusammen, um Koran-Exemplare öffentlich zu verbrennen.

Die islamistische Gruppe Hizb-ut Tahrir Skandinavien, die in mehreren Ländern, darunter Deutschland, verboten ist, hatte an dem Tag eine Gebetskundgebung für die Opfer des Christchurch-Massakers abgehalten, bei dem 50 Muslime durch einen bewaffneten Angriff auf Moscheen getötet wurden.

Dieses Video soll die Protestaktion der Islamisten zeigen:

Während die Partei Stram Kurs ein Islam-Verbot und massive Abschiebungen von muslimischen Einwandern fordert, will die islamistische Organisation Hizb-ut Tahrir ein Kalifat nach dem Scharia-Recht. Sie ist wegen ihrer extremistischen Ansichten nicht nur in Russland, Deutschland und China verboten, sondern auch in der überwiegenden Mehrheit der arabischen Länder.

Das Video zeigt Stram-Kurs-Chef Rasmus Paludan und andere Anhänger der Partei am Rand des Platzes, während die islamistische Kundgebung im Hintergrund zu hören ist. Einer von ihnen legt dann ein Koran-Exemplar auf einen kleinen Grill. Einige wärmen ihre Hände über den Flammen. Es ist nicht die erste Aktion von Rasmus Paludan, in der der Koran zum Feindobjekt stilisiert wird. Auf dem YouTube-Kanal der Partei finden sich zahlreiche Videos, in denen Koran-Exemplare verbrannt oder etwa zum Handball-Spielen benutzt werden.

Die Aktionen von Stram Kurs sorgten für heftige Kritik im Netz. Es sei "eine sinnlose Provokation", heißt es dort. Andere verurteilten sowohl Stram Kurs als auch Hizb-ut Tahrir als "extremistische antidemokratische Verbände" und beklagten, dass beide Gruppen "fünf Tage lang in der Presse Berichte füllten".

Trotz fehlender Mandatsträger hat Stram Kurs mit den Koran-Verbrennungen regelmäßig für Schlagzeilen gesorgt. Solche Aktionen wurden durch die Aufhebung eines 334 Jahre alten Blasphemiegesetzes im Jahr 2017 möglich, dem Jahr, in dem Stram Kurs gegründet wurde.

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