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Massenschlägerei auf dem Alexanderplatz - YouTuber-Treffen mit 400 Leuten eskaliert total

Massenschlägerei auf dem Alexanderplatz - YouTuber-Treffen mit 400 Leuten eskaliert total
Auf dem Alexanderplatz hieß es gestern offenbar Bekir vs. Bahar. Beide Jungen sind YouTuber und hatten "Beef" miteinander. Bekir soll Bahar einen Hurensohn genannt haben. Deswegen mobilisierte er "seine Leute" zum Alex, wo Bekir alias "ThatsBekir" seine YouTube-Fans versammelt hatte. Dort sollte Bekir sich bei Bahar alias "Bahar Al Amood" entschuldigen. Die Situation eskalierte in eine Massenschlägerei. Ein Großaufgebot der Polizei rückte an, setzte Tränengas ein und nahm Beteiligte fest.

Wie dem Polizeibericht zu vernehmen ist hatte ein YouTuber aus Stuttgart (ThatsBekir) mit über 200.000 Abonnenten zum Treffen auf dem Alexanderplatz aufgerufen.

In der Folge kommen "bis zu 400 Personen" auf den bekannten Berliner Platz, viele davon aus Bahars Umfeld, der angeblich einer arabischen Großfamilie in Berlin angehört. Das Zusammentreffen in der großen Menschentraube eskaliert nach einem kurzem, verbalen Schlagabtausch. In der Menge sind Rufe zu hören: "Schlag ihn, schlag ihn!" Dann eskaliert es und rund 50 junge Typen schlagen aufeinander ein.

Die Polizei schreibt dazu:

"Aus bislang noch nicht geklärter Ursache gerieten etwa 50 Teilnehmende in Streit und schlugen aufeinander ein. Hierbei wurde derzeitigen Erkenntnissen zufolge auch Reizgas eingesetzt. Alarmierte Einsatzkräfte trennten die Schläger, mussten hierbei auch Reizgas einsetzen. Eine Beamtin wurde bei der Festnahme eines mutmaßlichen Schlägers verletzt. Ein weiterer Beteiligter versuchte, einen Einsatzbeamten in die Menge zu ziehen, auch er wurde festgenommen.

Mit Lautsprecherdurchsagen wurden die Teilnehmenden auf dem Alexanderplatz darauf hingewiesen, die Örtlichkeit zu verlassen. Mehrere Kleinstgruppen verteilten sich im weiteren Verlauf über den gesamten Alexanderplatz. Eine etwa 20-köpfige Gruppe begab sich auf den Bahnsteig des U-Bahnhofes der Linie U8 und sprang in das Gleisbett. Die Personen bewarfen sich mit Schottersteinen. Hier nahmen Einsatzkräfte sieben Beteiligte vorübergehend fest. Gegen 21.30 Uhr waren die polizeilichen Maßnahmen beendet."

Die Polizei hat nun auch via YouTube einen Appell an YouTuber gerichtet:

"Liebe Leute, bei allem Verständnis für digitale 'Beefs', 'Battles' und 'Disses'. Vergesst nicht, dass alles auch Folgen im realen Leben kann."

Die Polizei leitete insgesamt dreizehn Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und schweren Landfriedensbruchs ein. Sie warnt außerdem, dass auf Landfriedensbruch bis zu zehn Jahre Haft stehen und  der Einsatz für Verantwortliche sehr teuer werden könnte, sollte das Treffen nicht angemeldet gewesen sein.

Die Einsatzkräfte leiteten insgesamt dreizehn Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und schweren Landfriedensbruchs ein und nahmen neun Beteiligte fest. Zwei Dienstkräfte wurden bei dem Einsatz verletzt, verblieben nach einer ambulanten Behandlung im Dienst.

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