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Neuseeland: Mindestens 49 Tote nach rassistischem Überfall auf Moscheen in Christchurch

Neuseeland: Mindestens 49 Tote nach rassistischem Überfall auf Moscheen in Christchurch
Infolge der Anschläge auf zwei gut besuchte Moscheen in Christchurch wurden mindestens 49 Menschen getötet und 39 weitere verletzt. Angeblich wurden vier Verdächtige festgenommen. Die Polizei kann noch nicht sagen, ob es einen oder mehrere Schützen gab.

Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern bestätigte in einer Erklärung die Zahl der Opfer. Vier Verdächtige befinden sich angeblich in Haft.

Die lokalen Behörden haben die Bürger gewarnt und dazu aufgerufen, sich von Moscheen fernzuhalten und Kinder nicht in die örtlichen Schulen zu schicken. Das Risiko in der Nähe des Domplatzes sei "extrem hoch", Schulen in der Umgebung wurden abgeschottet. Den Bürgern wurde auch empfohlen, zu Hause zu bleiben.

Ein Attentäter hat das Massaker via Livestream geteilt. Für die Ego-Perspektive hatte er offenbar eine Kamera an seinem Kopf befestigt. Als er mit seiner halbautomatischen Waffe die Moschee erreichte, begann er, wahllos auf Besucher zu schießen. Auf seine Waffe hatte er rassistische Slogans wie "Türkenfresser" geschrieben sowie Namen berüchtigter Rechtsextremisten oder Persönlichkeiten der Kreuzzüge. Auch soll sich der Attentäter gegen die Politik von Angela Merkel ausgesprochen haben, während er die politische Linie von US-Präsident Donald Trump begrüßte.


Augenzeugen beschrieben den Mann folgendermaßen: Er sei weiß und blond gewesen, hatte Militärkleidung und eine kugelsichere Weste an. Er soll auch auf Kinder gezielt haben.

Ein Video, das kurz nach den Anschlägen viral verbreitet wurde, zeigt, wie Polizeibeamte einen Wagen rammen und einen Mann festnehmen. Online heißt es, dass es sich um den Wagen des Attentäters handelt, der daraufhin festgenommen wurde.

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