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Aktivisten belagern Bayer-Hauptquartier in Paris, um gegen Bienensterben zu protestieren

Aktivisten belagern Bayer-Hauptquartier in Paris, um gegen Bienensterben zu protestieren
Als Bienen verkleidet haben Aktivisten während eines Protestes gegen die Umweltauswirkungen des Unternehmens und den Einsatz von Pestiziden am Donnerstag den Eingang zur Pariser Bayer-Zentrale verwüstet.

Die Demonstranten benutzten Feuerlöscher, um gelbe Farbe auf die Fenster am Eingang des Gebäudes zu sprühen, und gossen dann eine klebrige Flüssigkeit vor die Haustür, was die Sprecherin von ATTAC, Annick Coupe, eine symbolische Geste nannte.

Der internationale Pharmakonzern geriet 2016 unter Beschuss, nachdem eine Studie, die sie gemeinsam mit dem Agrarunternehmen Syngenta durchgeführt hatte, ergab, dass ihre Pestizidprodukte den Honigbienen schweren Schaden zufügen. Die Ergebnisse der Umfrage blieben zunächst unveröffentlicht, bis die Umweltgruppe Greenpeace durch den US Freedom of Information Act (Gesetz über Freiheit des Informationsrechts) Zugang zur Studie erhielt.

Coupe sagte, das Ziel des Protestes sei es, "zu zeigen, dass es möglich ist, gegen die multinationalen Unternehmen vorzugehen, die dazu beitragen, unseren Planeten ungestraft zu schaden".

Neonikotinoide, die auch Neonics genannten Nervengifte, sind besonders bei Insekten schädigend wirksam.

Wie die taz unlängst berichtete, kämpfe der Konzern auch mit einer Klage wegen der hochgiftigen Chemikalie PCB (polychloriertes Biphenyl). Die US-Stadt Baltimore verklagte das Tochterunternehmen Monsanto, weil die wahrscheinlich krebsauslösende Substanz ihre Gewässer belaste, heißt es.

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