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Venezuelas UN-Botschafter: "Erst plündern sie unser Land und wollen dann als Retter einmarschieren"

Venezuelas UN-Botschafter: "Erst plündern sie unser Land und wollen dann als Retter einmarschieren"
Der venezolanische Botschafter der Vereinten Nationen, Samuel Moncada, beschuldigte einige Mitglieder des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, angeführt von den USA, Lateinamerika erneut kolonisieren zu wollen.

"Sie verhalten sich wie Kolonialisten. Ich sage, dies ist ein Projekt der erneuten Kolonisation Lateinamerikas, weil sie es nicht nur auf Venezuela abgesehen haben. Sie sagen offen, dass sie nach Nicaragua, nach Kuba, nach Bolivien, nach Surinam gehen. Ich meine, sie haben eine Liste von Ländern", sagte Moncada nach einem Treffen des Sicherheitsrates am Donnerstag in New York City.

Moncada warf den Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates, die sich an Sanktionen und dem Einfrieren venezolanischen Geldes beteiligen, Heuchelei vor.

Venezuelas Menschen sind Opfer "eines massiven Diebstahls und einer Plünderung". "Dieser Diebstahl und diese Plünderung wurden von den gleichen Akteuren begangen, die sich als Retter Venezuelas ausgeben. Ich meine, es ist lächerlich, dass einige Länder hierher kommen und über ihre Sorge um das venezolanische Volk sprechen und gleichzeitig unsere Reserven und Bankkonten auf der ganzen Welt stehlen, plündern und plattmachen.", betonte Moncada.


Um Venezuela entfacht sich zusehends eine politische Krise. Das Land leidet unter einer massiven Hyperinflation. Die Regierung beschuldigt die USA und ihre Verbündeten, die das Land mit massiven Sanktionen, Wirtschaftsblockaden und Kontoeinfrierungen belegt haben. Sie werfen den USA vor, einen Umsturz in Venezuela anzustreben, um an die Ölreserven des Landes, die größten der Welt, heranzukommen. Die USA wiederum vertreten die Ansicht, dass die venezolanische Regierung ihr Volk ausbeute und verhungern lasse.


Am 23. Januar erklärte sich der oppositionelle Präsident der Nationalversammlung von Venezuela, Juan Guaidó, zum Übergangspräsidenten. Er arbeitet eng mit den USA zusammen. Am vergangenen Wochenende wollte er in Zusammenarbeit mit Kolumbien die Einfuhr von US-Hilfslieferungen nach Venezuela erzwingen, auch wenn die legitime Regierung unter Maduro ankündigte, diese nicht ins Land lassen zu wollen und die Grenzübergänge nach Kolumbien schließen ließ. Guaidó hielt an seinem Vorhaben fest und versammelte seine Unterstützer an den Grenzübergängen. Dort kam es zu schweren Zusammenstößen zwischen gewaltsamen Demonstranten auf kolumbianischer Seite und Sicherheitskräften auf venezolanischer Seite.

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