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Australien: Rechtsextreme antiafrikanische Kundgebung in Melbourne trifft auf Gegenproteste

Australien: Rechtsextreme antiafrikanische Kundgebung in Melbourne trifft auf Gegenproteste
Die Stimmung war angespannt, als die Polizei sich am Samstag am Strand von Saint Kilda in der Nähe von Melbourne bemühte, eine rechtsextreme Kundgebung und eine Antifa-Gegendemo getrennt zu halten.

Dutzende von berittenen Polizisten, Beamte mit Schildern sowie Polizeihubschrauber wurden aufgeboten, um die Demonstranten unter Kontrolle zu halten.

Vereinzelt kam es zu Gewalt zwischen den Protestierenden, die Polizei trieb die rechtsextremen Demonstranten mit Pfefferspray zurück. Mindestens eine Person wurde verletzt.

Die rechtsextreme Kundgebung, die von den Führern der United Patriots Front (UPF) Blair Cottrell und Neil Erikson organisiert wurde, soll auf ein mutmaßlich "afrikanisches Bandenproblem" aufmerksam machen.

"Diese afrikanischen Banden kommen buchstäblich mit Mord durch, und das ist falsch", sagte ein rechtsextremer Demonstrant, während ein anderer angebliche "afrikanische Gewalt" auf "deren niedrigen IQ" zurückführte.

Eine Gegendemonstrantin beschrieb die Demo als "schlecht maskierte[n Ausdruck der Ideologie der] weiße[n] Vorherrschaft".

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